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Die Universität Bielefeld schafft eine unbefristete Professur für «Gender-Gerechtigkeit in der Angewandten Mathematik». Dies berichtet Apollo News. Finanziert wird die Stelle ab September mit 450.000 Euro durch das Kulturministerium Nordrhein-Westfalen.
Ziel der Professur ist es, mathematische Methoden dafür zu entwickeln, geschlechterspezifische Verzerrungen in digitalen Systemen, etwa bei Algorithmen und künstlicher Intelligenz, zu erkennen und zu korrigieren. Die Hochschule will damit laut eigener Aussage «verfestigte Geschlechtervorstellungen» in digitalen Anwendungen aufbrechen.
Vorausgesetzt werden neben einer Promotion in Mathematik oder Informatik auch «Diversity- und Genderkompetenz». Zudem müsse die Bereitschaft bestehen, «sich studentischer Kritik zu stellen».