Union und SPD planen Pflichtversicherung für Wohnhäuser. Für Mieter drohen Mehrkosten von bis zu 1600 Euro jährlich
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Union und SPD planen Pflichtversicherung für Wohnhäuser. Für Mieter drohen Mehrkosten von bis zu 1600 Euro jährlich

Die schwarz-rote Regierungskoalition will Hauseigentümer künftig zur Absicherung gegen Naturgefahren wie Hochwasser oder Erdrutsche verpflichten. Geplant ist, dass alle Wohngebäude mit einer sogenannten Elementarschaden-Versicherung ausgestattet werden müssen – unabhängig vom tatsächlichen Risiko. Laut der Bild-Zeitung könnten dadurch für Eigentümer bis zu 1600 Euro Mehrkosten im Jahr entstehen.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
ARCHIV - 09
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Im Koalitionsvertrag heisst es: «Wir führen ein, dass im Neugeschäft die Wohngebäude-Versicherung nur noch mit Elementarschadenabsicherung angeboten wird.» Bereits bestehende Verträge sollen ab einem noch nicht benannten Stichtag erweitert werden. Ob Eigentümer der Zusatzversicherung widersprechen können, ist offen.

Der Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund, Kai Warnecke, warnt vor einem «unverhältnismässigen Eingriff in das Eigentum» und erklärt: «In Hochrisikogebieten wie dem Ahrtal könnte eine solche Versicherung unbezahlbar werden.»

Berechnungen des Vergleichsportals Check24 zeigen: In Zone 1 – also bei Häusern, die laut Datenlage kein Hochwasserrisiko haben – beträgt der Aufpreis rund 120 Euro pro Jahr. In der höchsten Gefahrenzone 4 könnten es bis zu 1600 Euro jährlich sein. Vermieter dürften die Kosten auf Mieter umlegen.

Zusätzlich plant die Regierung eine staatliche Rückversicherung, die im Katastrophenfall greifen soll.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.