Uno-Generalsekretär António Guterres: «Die gesamte Bevölkerung Gazas ist von einer Hungersnot bedroht»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Uno-Generalsekretär António Guterres: «Die gesamte Bevölkerung Gazas ist von einer Hungersnot bedroht»

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Im Gazastreifen droht eine Hungersnot von historischem Ausmass. «Die gesamte Bevölkerung Gazas ist von einer Hungersnot bedroht. Familien müssen hungern, und ihnen wird das Nötigste vorenthalten – und das alles vor den Augen der Weltöffentlichkeit», erklärte Uno-Generalsekretär António Guterres.

HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE
epa12099856 Nations Secretary-General Antonio Guterres attends a news conference after their meeting at the Chancellery in Berlin, Germany, 14 May 2025
HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE

Zwar hat Israel nach einer fast dreimonatigen Blockade den Grenzübergang Kerem Schalom für humanitäre Hilfe wieder geöffnet. Doch laut Guterres reichen die aktuellen Lieferungen bei weitem nicht aus. Die 400 zugelassenen Lastwagenladungen in dieser Woche seien «nur ein Teelöffel» der nötigen Hilfe, so der Uno-Chef. Vor der Blockade gelangten täglich rund 600 LKW in das Gebiet – ein Niveau, das laut den Vereinten Nationen weiterhin erforderlich wäre.

Die Uno verfügt nach eigenen Angaben über die logistische Infrastruktur, die Menschen zu versorgen – es mangele jedoch an israelischer Kooperation. «160.000 Paletten stehen bereit, genug, um fast 9000 Lastwagen zu füllen», so Guterres. Auch das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) fordert, deutlich grössere Mengen an Hilfsgütern zügig und sicher einführen zu können.

Die israelische Regierung behauptet, es gebe keinen Mangel an Hilfsgütern – die Hamas würde diese lediglich abzweigen. Beweise für diese Anschuldigungen legte Israel bislang nicht vor. UNRWA-Chef Philippe Lazzarini forderte auf X, Menschenleben zu retten, müsse «Vorrang vor militärischen und politischen Agenden haben». «Die Menschen in Gaza können nicht länger warten.»

Parallel zur schrittweisen Öffnung der Grenzübergänge intensiviert Israel seine militärischen Operationen. Nach Angaben der Uno stehen mittlerweile 81 Prozent des Gazastreifens unter israelischer Kontrolle. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu präsentierte diese Woche einen Dreiphasenplan für das weitere Vorgehen in Gaza, der unter anderem die Errichtung eines sogenannten sterilen Areals im Süden vorsieht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.