Untersuchung zu Biden-Cash: Die Familie Biden kassierte «mehr als 10 Millionen» von ausländischen Geschäftspartnern. Und versuchte, die Herkunft zu verbergen
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Untersuchung zu Biden-Cash: Die Familie Biden kassierte «mehr als 10 Millionen» von ausländischen Geschäftspartnern. Und versuchte, die Herkunft zu verbergen

Familienmitglieder von Joe Biden und ihre Geschäftspartner haben «ein Netz von mehr als 20 Unternehmen geschaffen». Über dieses System haben die Bidens «mehr als 10 Millionen Dollar von ausländischen Staatsangehörigen» einkassiert. Dies während Joe Biden als Vizepräsident diente.

Dies erklärte der Vorsitzende des Überwachungsausschusses des Repräsentantenhauses, James Comer, an einer Pressekonferenz in Washington D.C. Das Komitee dokumentierte seine Erkenntnisse in einem 36-seitigen Memorandum.

Copyright 2023 The Associated Press. All rights reserved
President Joe Biden speaks on the debt limit during an event at SUNY Westchester Community College, Wednesday, May 10, 2023, in Valhalla, N
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Das verzweigte Netzwerk scheine einzig einem Zweck gedient zu haben: um die Spur des Geldes zu verwischen. Aus den gesammelten Dokumenten gehe hervor, dass die Familie Biden offensichtlich Schritte unternommen habe, um «die Quelle und den Gesamtbetrag, den sie von Unternehmen erhalten hat, zu verschleiern».

Die Kommissionsmitglieder unterstrichen, dass die Bidens nie ein eigenes Geschäft aufgebaut haben: «Politik war ihr Business.»

Gemäss der Kommission haben neun Mitglieder von US-Präsident Joe Bidens Familie finanziell profitiert:

«Der Sohn von Joe Biden [Hunter], der Bruder von Joe Biden [James], die Frau von Joe Bidens Bruder [Sara], … die Witwe von Beau Biden [Hallie], … die Ex-Frau von Hunter Biden [Kathleen Buhle], die jetzige Frau von Hunter Biden [Melissa Cohen] und drei Kinder des Sohnes des Präsidenten und des Bruders des Präsidenten.»

Seit die Republikaner im letzten November die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen haben, haben sie eine Untersuchung über die Einflussnahme und die Geschäftspraktiken der Familie Biden lanciert.

Noch sei man im Anfangsstadium der Untersuchung. Aber man sehe bereits Anzeichen dafür, dass ausländische Staatsangehörige mittels dem Geschäftsnetzwerk versucht haben könnten, die US-Politik zu beeinflussen, so Kommissionsmitglieder vor der Presse. Sie sprachen von einem Sicherheitsrisiko, das für die USA durch Geschäfte der Bidens entstanden sei.

Konkret dokumentiert das Komitee im Memorandum Geschäfte der Bidens mit dem rumänischen Geschäftsmann Gabriel Popoviciu, der in seiner Heimat wegen Korruption strafrechtlich verfolgt wird.

Gemäss veröffentlichten Bankunterlagen wurden zwischen November 2015 und Mai 2017 mutmasslich 3 Millionen Dollar von Popovicius Unternehmen an Hunters Geschäftspartner Rob Walker überwiesen. Ein Drittel davon wurde auf Bankkonten von Hunter Biden, seiner ersten Schwiegertochter Hallie Biden und einem ungenannten Mitglied der Familie Biden transferiert.

Um seinen Business-Klienten Popoviciu aus den Fängen der rumänischen Justiz zu befreien, heuerte Hunter Biden einen ehemaligen FBI-Direktor, Louis Freeh, an, wie Dokumente auf Hunter Bidens Laptop belegen, welche die Weltwoche veröffentlicht hat.

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