US-Biowaffen-Labore in der Ukraine: Fake News, russische Desinformation oder Horror-Realität?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

US-Biowaffen-Labore in der Ukraine: Fake News, russische Desinformation oder Horror-Realität?

«Die USA unterhalten Biowaffen-Labore in der Ukraine» – diese These war in den letzten Wochen immer wieder zu lesen, vor allem in den sozialen Medien. Dann griffen aber auch die grossen Medien das Thema auf. Wenn das stimmt, wäre es höchst beunruhigend. Es wäre selbst dann höchst beunruhigend, wenn in der Ukraine kein Krieg toben würde.

US-Biowaffen-Labore in der Ukraine: Fake News, russische Desinformation oder Horror-Realität?

Das amerikanische Aussenministerium (Department of State) dementierte umgehend und verwies diese Behauptungen in den Bereich russischer Fehlinformationen: «Die USA halten ihre Verpflichtungen unter der Chemie- und Biowaffen-Konvention voll ein und besitzen weder noch entwickeln sie irgendwo Chemie- oder Biowaffen.»

https://www.state.gov/the-kremlins-allegations-of-chemical-and-biological-weapons-laboratories-in-ukraine/

https://twitter.com/StateDept/status/1501724524311678980

Die ARD-«Tagesschau» in Deutschland titelte am 2. März: «Berichte über Biolabore nur Gerüchte und Desinformation.» Auch die BBC und andere Medien spielten das Thema herunter.

Das chinesische Aussenministerium ging in die Offensive: «Die Vereinigten Staaten haben 336 Labore in 30 Ländern unter ihrer Kontrolle, davon allein 26 in der Ukraine. Sie sollten einen vollen Rechenschaftsbericht über ihre militärischen biologischen Aktivitäten zu Hause und in anderen Ländern geben und sich einer multilateralen Verifikation unterwerfen.»

https://twitter.com/CaoYi_MFA

Chinas Diplomatie ist nicht bekannt für laute Worte, sondern eher für leise Töne und sehr konsequente Umsetzung. Wenn das chinesische Aussenministerium eine solche Behauptung in den Raum stellt, wird man sich das sehr genau überlegt haben.

Nun lieferte eine Schlüsselakteurin, die frühere US-Unterstaatssekretärin für Europa und Eurasien und jetzige Staatssekretärin für politische Angelegenheiten Victoria Nuland, neue Informationen: In einer Anhörung vor dem amerikanischen Senat bestätigte sie, dass die USA Biolabore in der Ukraine unterhalten und dass man besorgt sei, dass Materialien Russland in den Hände fallen könnten. Deswegen arbeite man eng mit der Ukraine zusammen.

So viel ist also sicher: Die USA unterhalten Biolabore in der Ukraine, die mit gefährlichen Substanzen arbeiten.

 

Max Otte ist Fonds-Manager, CDU-Mitglied und war Kandidat für das Amt des deutschen Bundespräsidenten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.