US-Geheimdienstchefin will die engsten westlichen Partner von Ukraine-Geheimdienstinformationen ausschliessen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

US-Geheimdienstchefin will die engsten westlichen Partner von Ukraine-Geheimdienstinformationen ausschliessen

Ein vertrauliches Memorandum der US-Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard sorgt für Irritationen unter den engsten westlichen Verbündeten: Wie CBS News berichtet, hat Gabbard angeordnet, dass sämtliche geheimdienstlichen Informationen zu den laufenden Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine nicht mehr mit den Partnerländern des sogenannten «Five Eyes»-Bündnisses geteilt werden dürfen.

ERIC LEE / POOL / KEYSTONE
epa12256742 Director of National Intelligence Tulsi Gabbard speaks during a news conference in the James S
ERIC LEE / POOL / KEYSTONE

Die Anweisung vom 20. Juli klassifiziert alle diesbezüglichen Analysen als «NOFORN» – nicht für ausländische Weitergabe bestimmt. Betroffen sind demnach Grossbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland, mit denen die USA seit Jahrzehnten engste nachrichtendienstliche Zusammenarbeit pflegen. Einziger Ausweg: Informationen, die bereits öffentlich zugänglich sind, dürfen weitergegeben werden.

Gabbards Entscheidung stösst bei ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern auf Kritik. Die frühere CIA-Beamtin Sam Vinograd warnte, die Isolation könne «eine Abkühlung der Beziehungen» verursachen und dazu führen, dass die Partner ihrerseits sensible Informationen nicht mehr mit den USA teilen.

Andere Experten wie Ezra Cohen halten die Aufregung für übertrieben. Solche Einschränkungen seien in der Praxis üblich – zumal es gerade im Fall Ukraine auch divergierende Interessen gebe. Das Weisse Haus kommentierte die Berichte bislang nicht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.