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US-Vizepräsident J. D. Vance wird in diesem Jahr nun doch nicht an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen. Das berichtet The Pioneer. Noch vor wenigen Tagen hatten Medien gemeldet, Vance werde im Februar erneut bei dem internationalen Spitzentreffen vertreten sein.
Im vergangenen Jahr fand Vance in München klare Worte. Er warf europäischen Regierungen vor, die Meinungsfreiheit einzuschränken und Inhalte in sozialen Medien zu zensieren. Kritiker würden mit Begriffen wie «Fehlinformation» und «Desinformation» mundtot gemacht. «Wenn Sie vor Ihren eigenen Wählern Angst haben, gibt es nichts, was Amerika für Sie tun kann», sagte Vance damals.
Warum der US-Vizepräsident diesmal fernbleibt, ist bislang nicht bekannt.