Die Vereinigten Staaten schliessen die Schweiz von unbegrenztem Zugang zu Hightech-Chips aus, die für Anwendungen in der künstlichen Intelligenz (KI) essenziell sind. Diese Regelung betrifft alle Länder, die nicht als enge Verbündete der USA gelten – darunter fällt etwa auch China. Die neue Exportregelung tritt in vier Monaten in Kraft und erlaubt der Schweiz künftig nur noch eingeschränkte Importkontingente.
BRANDON TAUSZIK / KEYSTONE
Experten wie Olga Baranova, Generalsekretärin der Organisation CH++, warnen vor den Folgen für Schweizer Unternehmen und Forschungseinrichtungen, berichtet SRF. Diese sind stark auf die leistungsfähigen Chips angewiesen, die von US-Firmen wie Nvidia hergestellt werden. Baranova fordert, die Schweiz müsse ihre Zuverlässigkeit gegenüber den USA besser unter Beweis stellen, um als vertrauenswürdiger Partner anerkannt zu werden.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat Gespräche mit den USA aufgenommen, um die Auswirkungen auf den Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz abzumildern.