Die Vereinigten Staaten ziehen Teile ihrer Truppen aus Osteuropa ab. Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilt, verzichten die USA künftig auf die Rotation einer gesamten Brigade, die bisher in mehreren Nato-Staaten – darunter Rumänien, Bulgarien, die Slowakei und Ungarn – stationiert war.
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Laut dem rumänischen Verteidigungsminister Ionut Mosteanu bedeutet dies keinen vollständigen Rückzug amerikanischer Streitkräfte. In Rumänien verbleiben demnach etwa 1000 US-Soldaten, die weiterhin zur «Abschreckung jeglicher Bedrohung» beitragen sollen. Strategische Einrichtungen wie das Raketenabwehrsystem in Deveselu, die Luftwaffenbasis Campia Turzii sowie die Basis Mihail Kogalniceanu bleiben unverändert mit amerikanischer Präsenz erhalten.
Die Reduktion ist laut Bukarest erwartet worden und geht auf neue Prioritäten der US-Regierung zurück, die bereits im Februar unter Präsident Donald Trump skizziert worden waren. Die Verteidigungsfähigkeit der Nato-Ostflanke werde durch die Änderung nicht beeinträchtigt, betonte das rumänische Ministerium.