Die USA warnen die EU vor Konsequenzen bei Änderungen am Turnberry-Handelsabkommen und stellen einen schlechteren Zugang zu Flüssiggas in Aussicht. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf US-Botschafter Andrew Puzder. Die EU müsse den Deal ohne Anpassungen umsetzen, sonst könnten sich die Bedingungen für LNG-Lieferungen verschlechtern.
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Das Europäische Parlament stimmt diese Woche über die Ratifizierung des im vergangenen Jahr vereinbarten Abkommens ab. Es sieht vor, dass die EU bis 2028 Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar aus den USA bezieht, darunter Flüssiggas, Öl und Nukleartechnologie. Puzder sagte: «Ich weiss nicht, was mit Blick auf Energie passiert, wenn sie das Abkommen nicht voranbringen.»
Puzder erklärte weiter: «Wenn Turnberry nicht umgesetzt wird, sind wir wieder am Ausgangspunkt.» Die USA wollten zwar weiter mit Europa handeln, doch «die Bedingungen könnten weniger günstig sein». Zudem gebe es «andere Käufer».