Kein Zweifel: «Körpergeruch» ist heute sozial negativ konnotiert, müffelt nach mangelnder Hygiene und prekären Verhältnissen. Dabei war er doch evolutionär unser ganz persönliches (auch sexuelles) Signalsystem.
Glaubt man aber der Werbung, wird «der Duft, der Frauen provoziert» inzwischen allenfalls von einem bestimmten Kosmetikprodukt verströmt, sozusagen gloria in excelsis deo(dorant). Allerdings steht unser individuelles Duftbukett seit längerem auf ganze andere Weise in Rede: In der Frage, wie sich unsere Ernährung auf den Körpergeruch auswirkt und welche Signale er unserem Umfeld sendet.
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