Die Pendlerzeitung 20 Minuten hat über die Einbruchsstatistik der Axa-Versicherung berichtet und die kantonalen Hotspots aufgelistet. So geschehen pro Jahr und pro 1000 Haushalte im Kanton Genf 8,5 Einbrüche, der Schweizer Schnitt liegt bei 3,2.
Auch die Kantone Waadt, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie Jura, Solothurn und Neuenburg waren überdurchschnittlich oft betroffen.
Was fällt auf?
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Genf und die Waadt stechen als Verbrechens-Eldorados hervor. Prominent vertreten sind auch weitere Westschweizer Städte wie Neuenburg und der Jura. Von den deutschsprachigen Kantonen fallen Solothurn, Baselland und Basel-Stadt auf. Es sind alles Kantone, die direkt oder in der Nähe zur Grenze nach Frankreich liegen.
Ist die Einbruchsintensität in der Romandie deshalb so hoch, weil hier besonders viele Kriminaltouristen ihr Unwesen treiben? Warum sind dann das Tessin, Graubünden, das Wallis, St. Gallen, der Kanton Aargau oder Schaffhausen nicht ebenso stark betroffen? Gibt es eine andere Erklärung?
Genf oder Waadt schwingen genau wie Basel-Stadt in der Kriminalitätsstatistik fast immer obenauf.
In Genf und der Waadt sind auch die Gefängnisse überbelegt. Es handelt sich zudem um Kantone mit hohem Ausländeranteil – vor allem in ihren Städten. Dies allein aber will noch nichts heissen, denn es sind ja nicht alle Migranten kriminell.
Die Statistik zeigt indessen, dass Personen mit Migrationshintergrund viel häufiger straffällig werden im Vergleich zu Schweizern. Und trotzdem versuchen Politiker von ganz links bis weit in die politische Mitte den Zusammenhang zwischen Masseneinwanderung aus bildungsfernen Kulturkreisen und steigender Kriminalität zu leugnen.
Die politischen Eliten zelebrieren also weiterhin ihre Multikulti-Träume, während die Bevölkerung in Angst vor Überfällen, Einbrüchen und Attacken leben muss.