Verfassungsänderung in der Slowakei: Ab sofort gibt es nur noch zwei Geschlechter – Mann und Frau
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Verfassungsänderung in der Slowakei: Ab sofort gibt es nur noch zwei Geschlechter – Mann und Frau

Mit einer knappen Mehrheit hat das slowakische Parlament eine Verfassungsänderung beschlossen, die nur noch zwei biologische Geschlechter – männlich und weiblich – anerkennt und die Adoption auf verheiratete heterosexuelle Paare beschränkt. Leihmutterschaften werden künftig ebenfalls untersagt. Regierungschef Robert Fico sprach von einem «grossen Damm gegen den Progressivismus» und liess nach der Abstimmung mit seiner Partei auf den Erfolg anstossen, berichtet der britische Sender BBC.

STRINGER / KEYSTONE
epa12355224 Slovakia's Prime Minister Robert Fico addresses a joint press conference with Ukrainian President Volodymyr Zelensky (not pictured) following their meeting in the Transcarpathian city of Uzhhorod, Western Ukraine, 05 September 2025, amid the ongoing Russian invasion
STRINGER / KEYSTONE

Die Verfassungsänderung war bis zuletzt ungewiss. Zwar verfügt die Koalition aus linken, populistischen und nationalistischen Parteien nur über 78 von 150 Sitzen, erhielt aber unerwartet Unterstützung von zwölf Oppositionsabgeordneten. Fico erklärte, liberale Ideologie breite sich «wie Krebs» aus und müsse gestoppt werden. Kritiker werfen ihm vor, das Thema instrumentalisiert zu haben, um von sinkenden Umfragewerten und Sparmassnahmen abzulenken.

Juristen sprechen zudem von einem Frontalangriff auf die EU, da die Verfassungsänderung auch die Vorrangstellung slowakischen Rechts gegenüber EU-Recht festschreibt.

Präsident Peter Pellegrini kündigte an, das Gesetz unterzeichnen zu wollen. Eine «verfassungsmässige Mehrheit» sei in einer gespaltenen Gesellschaft ein «wichtiges Signal», das zu respektieren sei, erklärte er laut BBC.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.