Nach der Katastrophe von Crans-Montana fragt man sich: Was haben Feuerwerke in geschlossenen Räumen zu suchen? Ich habe noch keine Familie gesehen, die Vulkane in der Stube abfeuert. Doch im Walliser Klub wurde sogar damit geworben. Wo ist die Selbstverantwortung und wo die Behörden, die nicht eingeschritten sind? Die Schweiz verlottert!
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Die Italiener geben sich empört – froh, dass für einmal das Nachbarland am Pranger steht. Es ist auch begreiflich, dass sich die italienischen Offiziellen vor ihre Opfer stellen. Die ebenfalls betroffenen Franzosen verhalten sich relativ ruhig, wohlwissend, dass das Betreiberpaar des Klubs in Crans-Montana aus Frankreich stammt. Diese kamen aufgrund der EU-Personenfreizügigkeit in die Schweiz, er mit Vorstrafen. Die Einreisebestimmungen sind verlottert!
Zuerst herrschte grosse Betroffenheit. Bald schon schob man die Fahrlässigkeit und Nachlässigkeit dem Wallis und dem angeblichen Filz zu. Aber so etwas könnte leider anderswo auch passieren. Weitherum sind die Zustände am Verlottern!
Der hauptamtliche Gemeindepräsident machte den kläglichen Eindruck einer verlotterten Amtsauffassung. Seine Behauptung, die Hauptbetroffene sei die Gemeinde, in einer Situation, in der vierzig junge Menschen gestorben und über hundert verletzt sind, ist schlimmer als eine Verlotterung der Zustände.
Aber die Verlotterung betrifft beileibe nicht nur einen Walliser Tourismusort. Wo man hinschaut, spürt man sie. Beispielsweise in der Handhabung des Asylwesens, in der Landesverteidigung, in der Schule, in den Missständen der Zuwanderung, in der Behauptung des eigenen Landes und so weiter.
Was ist zu tun? Gegen die Verlotterungen antreten, wieder auf die solide Schweizer Werte bauen!