Bundespräsidentin Karin Keller-Sutters Beruf war es früher, Sprachbarrieren zu überwinden. Sie hat einst den Beruf der Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin erlernt.
So sattelfest die Ostschweizerin in Englisch und Französisch auch ist, eine Sprache fehlt ihr. Denn an der Dolmetscherschule Zürich, die sie in den 80er-Jahren besucht hat, fehlte der Lehrgang «Deutsch-Trump, Trump-Deutsch». Als sie den US-Präsidenten von seinen Zollplänen abbringen wollte, redete sie ganz offensichtlich an ihm vorbei – und missverstand auch seine Reaktion.
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Nun will eine Truppe hochrangiger Schweizer Unternehmer die Scharte auswetzen. Ob deren Gespräch mit Trump im Weissen Haus vom Erfolg gekrönt sein wird, bleibt noch abzuwarten. Seiner ersten Reaktion in den sozialen Medien zufolge scheint er aber immerhin die Botschaft verstanden zu haben.
Unvergleichlich in Szene gerückt hat diese Ereignisse der Illustrator Gerald Hermann in der Tribune de Genève. Donald Trump ist die Erleichterung anzusehen ob des Versprechens, dass er nie wieder mit «dieser Übersetzerin» zu sprechen hat.