Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig. kritisch gut gelaunt am Donnerstag, dem 4. Dezember 2025. Eine schöne Nebenwirkung einer Auslandreise, wie ich sie die letzten zehn Tage gemacht habe nach Afghanistan, besteht darin, dass man etwas Abstand gewinnt zu den heimischen Vorkommnissen. Man muss allerdings aufpassen, dass der Abstand nicht zu gross wird. Aber es relativiert sich. Einiges rückt sich in Perspektive und unsere Spezialität besteht ja darin, bei der Weltwoche immer wieder die andere Sicht aufzuspüren. Also wenn die Schweiz dies sagt, dann wartet man darauf, ja was sagt jetzt die Weltwoche? Und wehe, wir enttäuschen die Erwartung, sei es punkto Kraft zum Gegensteuer geben, dann aber vor allem auch die Umsetzung. Ist das intelligent, was wir bringen oder ist das einfach Unsinn? Das ist natürlich die ganz entscheidende Frage und seien Sie versichert. Wir versuchen natürlich immer, auch die Gegenthese, die andere Sicht, das Gegensteuer eben so zu gestalten. Es gibt gar keine Alternative, dass es intelligent ist und überzeugend für intelligente Menschen. Darum sind Weltwoche-Leser naturgemäss anspruchsvoll. Und dieser Anspruch ist wichtig, den dürfen Sie nicht preisgeben. Sie müssen auch als Leser, als Zuschauer. Uns an den höchsten Massstäben messen, das ist wichtig, das ist richtig. Und wenn wir nachlassen, bitte sofort melden. Jetzt aber Live Read, eine gesprochene Werbeanzeige. Kohlenstoffdioxid oder CO2 ist der Turbo, der Ihr Vermögen wachsen lässt. Denn CO2 ist nicht das eigentliche Problem unserer Welt. Das wahre Drama entsteht durch die fortschreitende Abholzung der atlantischen Regenwälder. Die Schweizer TreeCycle AG stellt sich genau dieser Entwicklung entgegen. Das Unternehmen steht mit seinen Aufforstungsaktivitäten in Paraguay im Guinness Buch der Rekorde und hat ein Investmentmodell entwickelt, das Werte aufbaut, Vermögen schützt und Rendite schafft. Langfristig, planbar und ... bis heute einzigartig auf der Welt. Ein im Dachraum zugelassenes Wertpapier macht TreeCycle transparent, prüfbar und vollkommen nachvollziehbar. TreeCycle Realwerte statt Ritualpolitik. Wie dieses Investment funktioniert, erfahren Sie in einem Spezial-Webinar. Melden Sie sich jetzt dafür an unter treecycle.ch-weltwoche oder scannen Sie hierfür den eingeblendeten QR-Code. treecycle.ch-weltwoche Fett gedruckt zu erkennen, TreeCycle, ich hoffe, Sie sehen das. Das ist übrigens das Manuskript eines Live-Reads, Ende, desselben Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Am kommenden Mittwoch, 10. Dezember, nächste Weltwoche Sprechstunde, Live-Stream hier auf diesem Kanal, YouTube oder aber bei der Weltwoche direkt, weltwoche.ch-live 10. Dezember, 17.00 Uhr. Sie können dabei sein, Fragen stellen, kritisieren, diskutieren. Bitte schreiben an fragen.weltwoche.ch fragen.weltwoche.ch oder benutzen Sie das Formular weltwoche.ch Schrägstrich Sprechstunde Schrägstrich, das ist der Livestream. Heute erscheint die neue gedruckte Weltwoche. Ich muss zugeben, Grosser Stoff für mich, Afghanistan, die Reiseeindrücke zu bewältigen. Es ist ein Opus Magnum geworden und ich bin also fast nicht fertig geworden innerhalb der Deadline. Ich gebe das zu und meine Kollegen haben also wirklich Nachtschichten geschoben, um die Zeitung pünktlich rauszubringen. Jetzt aber ist es drin, 16 Seiten mit tollen Bildern von Kaspar Martik. Wir beten für Frieden in Europa. Afghanistan atmet auf, die Taliban reichen der Welt die Hand. Die Taliban reichen der Welt die Hand. Und steinigen Sie mich, kreuzigen Sie mich, werfen Sie mir Gegenstände entgeben, was auch immer. Aber ich komme zur Feststellung, dass die Afghanen möglicherweise besser wissen, was für ihr Land richtig ist als wir. Und diese Taliban, um hier gleich die grösstmögliche Provokation zu setzen, haben auf mich einen insgesamt, ja, jetzt in ihrem Zusammenhang, in ihrem Lebensmodus, vernünftigen Eindruck gemacht, auch pragmatisch. Das sind natürlich Aussagen, die nicht alle Geländekammern des Handelns überblicken. Aber passen wir einfach auf. Mit dieser Feindbildwirtschaft, die da bei uns Einzug gehalten hat und die den Verstand vernebelt, funktioniert nicht. Die Erfindung des Ich über die Genialität der Pubertät, eine Ehrenrettung der Pubertät von Allen Guckenbühl, dem grossen Psychologen und auch, ja, Pädagogen. Weltkrieg im Bundesrat, Parmalens Team Switzerland versus Gassis Team Brüssel. Land Rock'n'Roll fürs Establishment. Die Erfolgsgeschichte des linken Soziologen Oliver Nachtwey und Elisabeth Bohm-Schneider Nachhilfe mit Madame Miao. Nicht zu vergessen, Weltwoche Grün. Wer gewinnt bei der Heizungswende? Unsere marktwirtschaftliche Ökologiebeilage, die eben Markt und Natur nicht als Gegensätze begreift, sondern natürlich auch die Innovationskraft des privaten Sektors als eine entscheidende Ressource bei der Bewältigung unserer ökologischen Probleme beurteilt. Jetzt aber zu den Nachrichten. Thomas Nick, wenn Ihnen dieser Name nichts sagt, das ist eine absolute Reizfigur. Der Vierfachmörder von Rupperswil, bestialische Mordtat vor zehn Jahren. Er hat eine Familie überfallen, Kinder vergewaltigt, Mutter... Man will gar nicht in die Details einsteigen, Mutter musste zuschauen, am Schluss haben sie das alles aufgezeichnet, umgebracht usw. Ein Gaukler, ein Schwerverbrecher, ein Gaukler, ein Schauspieler, der es aber immer wieder offensichtlich schafft, Leute für sich einzunehmen. Und das Ziel dieses verurteilten Mehrfachmörders besteht jetzt darin, aus dem Gefängnis rauszukommen. Und wenn ich da die Berichte lese, vor allem in der Bulwapresse, die das gut macht, habe ich den Eindruck, Er hat sogar bei gewissen Experten Erfolg damit. Thomas Nick, der Mörder, der Vierfachmörder und Gaukler, der jetzt versucht, als Schauspieler einnehmend, sein Leben im Grunde auch ein Betrug, was man lesen kann, auch ein Selbstbetrug, er versucht jetzt da, sich aus der Haft herauszuwinden. Wäre ja unglaublich, wenn man nach so einer Tat dann plötzlich nach zehn Jahren... auf freien Fuss gesetzt werden könnte in der Schweiz. Dann Flughafen Zürich, Chaos, um Himmels Willen, was macht ihr da? Man hat Kontrollanlagen ausgewechselt, neue Scanner bei der Sicherheitskontrolle, man habe dadurch weniger Aufwand, müsste die Computer nicht mehr rauspacken, die Flüssigkeiten, aber offensichtlich geigt das noch nicht richtig, riesige Schlangenstau, man kommt nicht nach. um Und dies ausgerechnet vor Weihnachten. Hoffen wir, dass der Zopf dann rechtzeitig vorbei ist. Dann eine Umfrage. Offensichtlich lehnen sehr, sehr viele Schweizer den Zolldeal mit den USA ab. Woran könnte das liegen? Ich habe mir hier notiert, Dummheit ist ansteckend. Wenn natürlich die Medien, wenn die Politik diesen Deal jetzt hier sozusagen einvernehmlich schlechtreden und sagen, ja, also das sei das himmeltraurigste und dann unwahrscheinliche... unrealistische Szenarien aufbauen, so nach dem Muster, wir müssen den Amerikanern eine Harke, einen Kinnhaken verpassen, dann ist das eine Strategie, die nicht funktioniert. Und man muss immer die Frage stellen, steht übrigens schon in der Bibel, was sind meine Bestände, was sind meine Mittel und wie kann ich mich wehren? Und jetzt diese auch zum Teil sehr oberflächlichen und irreführenden Gleichsetzungen, die man macht. Ja, gegenüber der EU müssen wir ja dann auch Widerstand leisten und gegen den Amerikaner knicken wir rein. Das ist eben zu kurz gedacht. Das sind ganz unterschiedliche Dinge, diese EU-Verträge und das, was in Amerika ist. Und Sie müssen am Schluss immer schauen, mit wem habe ich es zu tun, was ist das Problem des anderen, was will der, was hat der für ein Motiv. Die EU hat ein ganz anderes Motiv mit der Schweiz. Die EU möchte, weil die Schweiz ihr ein Dorn im Auge ist, die Schweiz eben eindocken, eindocken. umtopfen, eintopfen sozusagen in ihr Rechtssystem, damit dieser lästige Sonderfall, der da falsche Begehrlichkeiten weckt bei vielen EU-Bürgern, dass dieser Sonderfall jetzt wirklich da eingebettet ist ins Rechtssystem. Und wir brauchen einen Nettozahler. Was braucht Trump? Trump hat gesagt, unsere Wirtschaft ist mächtig, alle wollen bei uns verkaufen. Ich schaue jetzt mal, wer die grössten Handelsdefizite hat. Und das akzeptiere ich nicht. Und ich will jetzt einfach einen Deal auf dem Tisch haben. und entsprechend dann auch meinem Vorteil. Das ist eine andere Situation, ein völlig anderes Motiv. Die Amerikaner wollen uns nicht unterwerfen. Die Amerikaner wollen uns nicht ihre Rechtsordnung aufzwingen. Die Amerikaner sagen einfach, wer bei uns exportiert, der muss mit diesen und diesen Vorgaben rechnen. Die EU möchte, dass wir ihr Recht übernehmen, dass wir selber zur EU werden. Das möchten die Amerikaner nicht. Dann Rücktritt. des Cyber-Generals Thomas Süssli. Gemischte Nachrufe sehen wir da in den Medien. 59 Jahre alt ist er. Sein Nachfolger Benz Ross ist 60. Auch noch interessant, was da läuft. Und dann ärgern sich die Bauern, unsere Bauern, wegen einem neuen Globby-Buch. Es gab mal Globby auf dem Bauernhof, glaube ich, früher. Altersweg, ich weiss nicht, ob das jetzt auch sozusagen eine Neuauflage ist, auf jeden Fall gibt es jetzt auch da Zoff, denn die Bauern ärgern sich über Fake News und eine pädagogische Umerziehung. Dieses Globibuch beschreibt unter anderem, dass die Schweizer Kühe bis zu 80% Soja in ihrem Futter hätten, also Kraftnahrung, und jetzt sei das natürlich ganz unheilvoll, weil deshalb müssten die Regenwälder gerodet werden. Die Bauern widersprechen, das seien Fake News. Soja bzw. Kraftfutter, das betrage 5 bis Maximum 15% von einer Zerstörung des Regenwalds, das könne überhaupt keine Rede sein durch unsere Kühe. Nun, der Verlag gibt sich zerknirscht, möchte das korrigieren, es tut ihm leid, der Autor hingegen spielt es etwas herunter. Entspassung eines Kultidols, Mein Titel hier, Entspassung eines Kultidols, lasst mir den Globi in Ruhe. Dann Ueli Maeder, der Reichtumsforscher früher Uni Basel, behauptet, die Reichen würden das Problem des Reichtums auch allmählich erkennen und für Erbschaftssteuern plädieren. Als Beispiel wird gebracht Fredi Gantner. und ich sage da mit allem Respekt vor diesem grossartigen... Unternehmer, Entschuldigung, wer stoppt hier jetzt Freddy Gantner mit seiner völlig in die Irre gehenden Kampagne für Erbschaftssteuern? Und seine Perspektive ist natürlich geprägt durch seinen luzernischen Wohnort. Er müsste mal in den Kanton Zürich kommen, da haben wir nämlich diese Erbschaftssteuern schon, die er einfordert und die sind nicht gut. Und man muss doch den Leuten nicht hier dieses falsche Denken einpflanzen. dass mehr Steuern irgendeine Form von Gerechtigkeit bringen würden. Vor allem dann, wenn ja diese Vermögen, die ja noch einmal besteuert werden sollen, bereits zweifach versteuert sind. Also das ist eine irregeleitete Kampagne, die dieser hochgeschätzte Unternehmer und auch Befreiungskämpfer, Freiheitskämpfer mit grossen Verdiensten jetzt gegenüber Amerika, aber auch gegenüber der Europäischen Union. Also bitte, Schuster, bleib bei deinem Leisten. Fredi Gantner, bleib bei deinem Leisten. Vielen herzlichen Dank. Das war's mit den Schweizer Nachrichten. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Bleiben Sie dran, bleiben Sie uns gewogen und viel Vergnügen, viel interessantes Lesevergnügen mit der Weltwoche und meinen Erkundigungen in Afghanistan. Ein Land, das ja auch deshalb interessant ist, weil wir immer noch Flüchtlinge von dort aufnehmen. Bis gleich.