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Die Weltwoche

Musik Grüezi miteinander, ich begrüsse Sie ganz herzlich zu einer weiteren Ausgabe von Weltwoche Daily Spezialmeilenscheine der Schweizer Geschichte. Mein Name ist Roman Zeller und neben mir steht bereits schon Professor Christoph Mörgli, der Weltwoche-Haushistoriker. Wir sind, so viel kann ich verraten, im Toggenburg. Hinter uns ein wunderschönes... Rathaus. Ich mache vielleicht noch einen kurzen Kameraschwenk, weil wir haben hier noch eine wunderschöne Häuserfassade eines kleinen Museums. Lieber Christoph, nun aber zum Thema. Wo sind wir ganz konkret und was ist der Meilenstein der Schweizer Geschichte heute? Grüezi miteinander. Wir befinden uns im Städtchen Lichtenstein im Toggenburg. Das einzige Städtchen, das es im Stockenburg gibt. Und hinter uns ist auch das Toggenburger Museum, das du kurz gezeigt hast, sehr sehenswert. Aber es geht vor allem ums Rathaus hier in Lichtensteig. Dieses Lichtensteig ist im beginnenden 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt worden. Es ist eine Gründung der Grafen von Toggenburg, kam dann 1468 unter die Kontrolle und in den Besitz. des Klosters St. Gallen, waren also Klosterleute hier in Lichtensteig, obwohl der Grossteil der Bevölkerung zur Reformation übertrat, bis 1798 dann die Loslösung vom Kloster begann. Es wurde ja dann auch 1803 der Kanton St. Gallen gegründet. Und die Häuser, die wir in diesem Städtchen haben, stammen alle so etwa vom 16. bis ins 18. Jahrhundert. Man muss wirklich sagen, begeistert von dieser... Kleinen auch hier, Strasse, wunderschön, die Altstadthäuser. Was ist jetzt aber für dich hier der Meilenstein der Schweizer Geschichte? Ich nehme an, das Städtlein alleine, Lichtensteig, kann es nicht sein. Nein, an dieser Hauptgasse liegt hinter uns das Rathaus. In diesem Rathaus residierten die entsprechenden Abgesandten des Abtes von St. Gallen, des Fürstabtes, bis dann eben 1798 die Befreiung kam. Dann war es Rathaus. Heute ist die Verwaltung in einem anderen Gebäude nebenan untergebracht. Aber wir sprechen nicht vom Rathaus. Das Rathaus ist eigentlich hinter uns, weil da eine besondere Stiftung residiert. Heute ist das ein eigentliches Kulturhaus, ein Kulturzentrum mit verschiedenen Institutionen. Heute möchte ich vor allem über die Jostbürgi sprechen. Gedächtnis Stiftung sprechen beziehungsweise weniger über die Stiftung als über diese eminente Persönlichkeit. Der grösste Sohn des Städtchens Lichtensteig ist Joost Bürgi. Er hat gelebt, und da gehen wir noch ein paar Jahre zurück, zwischen den Jahren 1552 und 1632. Wer war Joost Bürgi? Jost Bürgi ist ein Phänomen, von dem wir eigentlich die ersten 27, 28 Jahre so gut wie nichts wissen. Er stammt aus Lichtenstein. Wo er gewohnt hat, wo er aufgewachsen ist, wissen wir nicht. Desgleichen kennen wir eigentlich nichts über seine Ausbildung. Es ist anzunehmen, dass er als Silber- oder Goldschmied ausgebildet wurde, wahrscheinlich auch als Uhrmacher. Er hat sicher die übliche handwerkliche Reise, die Walz, unternommen. Ob er sein Handwerk in Winterthur, in Schaffhausen, in Basel gelernt hat, ist relativ unbekannt. Aber er hatte eminente Fähigkeiten und hat sich zu einem fantastischen Instrumentenmacher gemausert, zu einem ganz hervorragenden Astronomen. und auch vor allem Mathematiker. Und so gesehen ist er eigentlich zu nennen, neben seinen Zeitgenossen Johannes Kepler und Galileo Galilei, also wirklich eine ganz, ganz wichtige Persönlichkeit, die natürlich weniger hier in Lichtensteig Karriere gemacht hat, als dann später im Ausland. Warum weiss man über diese 28 Jahre nichts? Wurde da nichts dokumentiert? Wurde da vertuscht und verschleiert? Ging das irgendwie zugrunde, dieses Dokument oder diese Dokumente über seine Ausbildung? Warum weiss man da nichts? Er hinterlässt einfach so gut wie keine Spuren. Man kann annehmen, dass er der Sohn eines Schlossers war, aber er ist urkundlich erst fassbar eigentlich. Als er einen Ruf hat an einen bedeutenden Hof, nämlich an jenen des Landgrafen Wilhelm IV., Landgraf von Hessen-Kassel, er wird nach Kassel berufen als Hofuhrmacher, als Hofuhrinstrumentenmacher im Jahr 1573 oder jedenfalls in den 1570er Jahren. Er ist damals... bereits 27, 28 Jahre. Und da haben wir das erste Mal schriftliche Zeugnisse über ihn. Wie wurde man auf ihn aufmerksam? In Hessen, Schweiz, 17. Jahrhundert, wie wurde man auf Jost Bürg aufmerksam in Deutschland? Auch das ist eine schwierige Frage. Er hat sich offensichtlich einen Namen geschaffen. Man hat ihn dann gekannt, man wusste um seine Fertigkeiten. Dieser Landgraf von Hessen-Kassel war einer der Ersten, der eine Sternwarte eingerichtet hatte, war sehr interessiert an der Astronomie und hat sich offensichtlich von diesem Uhrmacher, von diesem Schmied und eben auch eminenten theoretischen Denker in mathematischen Fragen sehr viel versprochen. Blieb er in Deutschland? Wie ging sein Lebensfortgang weiter? Es ist interessant. Die ersten 25 Jahre nach seinem Wegzug hier von Lichtensteig, wenn man die Walz, eben die Wanderung, die er sicher unternommen hat, abzieht, die ersten 25 Jahre weilt er in Kassel. Da hat er auch das Bürgerrecht erworben, er hat sich dort ein Haus gekauft, er hat geheiratet, er war zweimal verheiratet, hatte aber keine Nachkommen, hat die Tochter zuerst eines Pfarrers da geeheiligt. Und er war an diesem Hof angestellt und hat da seine Hauptwerke verfasst. Und diese Hauptwerke sind einerseits die Instrumente, die er angefertigt hat. Das sind Himmelsgloben, das sind ganz wichtige Messinstrumente. Er hat aber eben auch seine theoretischen Überlegungen, seine mathematischen Überlegungen da angestellt. vor allem im Bereich Algorithmen, wie man heute weiss, aber eben auch Logarithmen. Das ist seine grosse Kunst, das ist seine grosse Tat. Er war nicht der Allererste, also parallel dazu hat einer ebenfalls an diesen Logarithmen gearbeitet, aber er war unabhängig davon, hat einfach nicht publiziert. Warum hat er so wenig oder fast nicht publiziert? Er hat die... ein bisschen bedenken, denn er war nicht akademisch ausgebildet. Er kannte kein Latein, er konnte sich nicht in der gelehrten Sprache ausdrücken. Umso erstaunlicher ist diese fantastische Karriere, die eben neben Mathematik, neben Instrumentenbau auch Differenzenrechnung betrifft oder Sinusprobleme und so weiter. Ich selber bin weder Mathematiker noch Mathematikhistoriker. Ich könnte keineswegs alles erklären, was dieser Joost Bürgi da genau getrieben, genau erfunden, genau beschrieben hat. Aber für die Wissenschaftshistoriker ist Joost Bürgi eine wirklich ganz, ganz eminente Figur. Wenn du sagst, er war nicht vertraut mit diesem ganzen akademischen Zirkus, konnte die lateinische Sprache nicht, wie hat er sich dieses Wissen angeeignet? Wie kam er auf diese bahnbrechenden... mathematischen Ergebnisse und Analysen? Da war sicher vieles autodidaktisch angeeignet. Er hat das studiert, er hat sich hier eingearbeitet, hat sicher auch diskutiert mit Kollegen, hat sich übrigens da in Kassel auch mit Neidern herumschlagen müssen. Es gab natürlich andere Menschen am Hof, die eben mathematisch tätig waren, ihm wahrscheinlich dann letztlich unterlegen waren, wenn auch vielleicht besser ausgebildet. Und so gesehen hat er es nicht nur einfach, aber er wurde dann als der alte Landgraf verstarb, vom Sohn anstandslos wieder eingestellt, übernommen. Also er hat sich bewährt, er wurde da geschätzt und hat wirklich Fantastisches geleistet. Dennoch kam dann ein weiterer Ruf an ihn, der ihn in die Ferne führte. Welcher? Das war der Ruf dann an den Pragerhof. des damaligen Kaisers Rudolf II. Habsburger Kaiser war ebenfalls naturwissenschaftlich interessiert. In Prag wurde da massiv und auch sehr, sehr gut geforscht. Da war nämlich Johannes Keppler. Und die beiden haben sich angefreundet. Joost Bürgi und Johannes Keppler war ein genialisches Gespann. Übrigens war Joost Bürgi nicht dessen Untergebener, wie man manchmal liest, sondern sie waren auf gleicher Stufe. Und man hat sich gegenseitig auch mit Problemen beschäftigt. Man hat gesagt, was man denkt, hat den anderen gesagt, überprüfe das bitte, lies das durch, hilf mir. Man hat sich auch gegenseitig verpflichtet, nichts rauszulassen bei diesen wichtigen Erfindungen, bei diesen doch eminenten Durchbrüchen, die da geschafft werden konnten. Und so gesehen war dieses Gespann Kepler und Bürgi wirklich. Genialisch. Das ging weitere 25 Jahre so in Prag. Es sind schwierige Zeiten. Es ist die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Manches ist auch verloren gegangen. Und es ist tatsächlich so, dass noch in den letzten Jahren neue Werke von Joost Bürgi gefunden wurden, vorgestellt wurden. Es gibt hier in Lichtensteig auch Bürgi-Kongresse, relativ regelmässig, wo dann eben... Wissenschaftshistoriker, Mathematikhistoriker, Astronomiehistoriker usw. zusammenkommen und über diese faszinierende Figur Jost Bürgi und dessen Forschungen sich austauschen und gegenseitig berichten. Kannst du über seine Wissenschaft, du hast diese Klammerbemerkung angefügt, wir sind keine Wissenschafts-Mathematiker und Allgemein-Mathematik-Versteher, kannst du aber sagen, was da genau so bedeutet? an dieser Forschung von Joost Bürgi. Warum war das derart bahnbrechend, was er da herausgefunden und analysiert hat? Um was geht es da im Kern? Es ist einfach ganz erstaunlich, was man in dieser frühen Neuzeit bereits alles gewusst, gemerkt, erforscht hat. Zum Beispiel hat er eine Uhr mit Stundenminuten- und Sekundenzeiger entwickelt. nicht unbedingt der allererste, aber in dieser Präzision gab es sowas nicht. Also als Uhrmacher war er Spitzenklasse und die Zeitmessung spielt natürlich eine riesige Rolle, auch in der Astronomie. Dann darf nicht unterschätzt werden, was er als Handwerker wirklich an Instrumentenbau betrieben hat, an Instrumenten für die verschiedensten Dinge, um die zu erforschen, um die zu ergründen. Und dann natürlich der theoretische Überbau mit seinen Logarithmen. Die habe ich noch in der Schule gelernt. Das ist lange her. Wir hatten eine Logarithmentafel. Sie war gelb, das weiss ich noch. Und auf der ersten Seite tatsächlich war ein Kupferstich mit dem Bildnis von Joost Bürgi aus Lichtensteig. Was war das für ein Typ, für einen Charakter, für einen Mensch, dieser Joost Bürgi? Ich glaube, er war... Ein sicher guter Forscher, ein nachdenklicher Mensch, der über vieles nachgedacht hat, über vieles auch tiefgründig sich Gedanken angestellt hat, was eben die Naturwissenschaften betrifft. Ich meine, er war auch ein guter Freund seinen Freunden. Ich habe nie etwas charakterlich Nachteiliges über ihn gelesen, dass er quasi unkameradschaftlich gewesen wäre oder ein Mobber. oder ein Über-Ehrgeizling und so weiter. Ich glaube, er war ein durchaus erfreulicher Mann. Wir können ihn nicht mehr kennenlernen. Man weiss auch letztlich zu wenig. Es gibt ein paar Dokumente, aber sehr viel ist da nicht. Und eben leider, diese Publizitätsscheu hat sicher ein bisschen dazu geführt, dass sein Licht allzu lange unter dem Scheffel blieb. Neue Wissenschaftshistoriker. Wissen Jost Bürgi erst richtig zu würdigen, was dann eben spätere Entdeckungen, was dann spätere Durchbrüche betrifft. Er hat vieles schon vorausgenommen. Und schliesst sich der Kreis von seinem Leben auch wieder in Lichtensteig, nach Kassel, Prag. Wie ging es dann weiter? Wo hat er sein Lebensabend verbracht? Nach Kassel, 25 Jahre ungefähr, dann 25 Jahre noch in Prag. ist er zurückgekehrt. Wir haben noch immer 30-jähriger Krieg und zwar im Jahr 1630, glaube ich, oder 31 wieder nach Kassel. Er ist immer nach Lichtenstein gekommen und ist dann nach einem guten Jahr verstorben in Kassel. Also hat er nicht mehr sehr lange gelebt. Er hat da seinen Lebensabend dann zugebracht, war aber immerhin 79-jährig. Als er verstorben ist, nach einem wirklich eminenten und wichtigen Lebenswerk, dass unsere Wissenschaft, unsere Naturwissenschaft, unsere Kenntnis von den Sternen, von den Planeten, von... der Zeit von physikalischen Vorgängen enorm bereichert hat. Ist er irgendwo in Kassel, Prag, vielleicht sogar in der Schweiz, an der ETH, ist er da irgendwo akademisch auch gewürdigt? Ist er eigentlich nicht Akademiker? Hat er da eine Weihe gefunden? Es gab damals wenig Ehrendoktortitel oder Ehrenprofessuren oder weiss nicht was, das nicht. Aber er ist durchaus im Gedächtnis, auch hier in Lichtensteig. es gibt eine Jost-Bürgi-Strasse. Es gibt sogar ein Jost-Bürgi-Schulhaus und in Kassel gibt es ebenfalls entsprechende Strassenbenennungen, soweit ich orientiert bin. Es gibt hier in Lichtensteig auch ein Denkmal für Jost-Bürgi, das vor nicht allzu langer Zeit eingeweiht wurde. Also die Lichtensteiger wissen eigentlich, was sie an diesem großen Mitbürger, an diesem Sohn der Stadt, über dessen Herkunft, man eigentlich so wenig weiss, über dessen Ausbildung auch eigentlich ein Schleier der Unkenntnis liegt, sie wissen ihn durchaus zu würdigen. Das haben wir noch vergessen. Was gibt es Interessantes über ihn zu berichten? Oder haben wir ihn umrissen? Wir haben ihn einigermassen umrissen, wobei ich wirklich bedauern muss, dass ich nicht in die mathematisch-astronomischen Details einsteigen kann, aber es ist eine sehr, sehr interessante Zeit, auch der Übergang vom Ptolemäischen zum Kopernikanischen Weltbild, also wo nicht mehr die Erde im Zentrum steht, sondern eben plötzlich die Sonne und das Sonnensystem, das sind natürlich Entdeckungen, die wir heutigen kaum nachvollziehen können als Laien, wie man wirklich auf die geniale Idee kam, welche Beobachtungen solchen Theorien die sich darauf bestätigt haben, in der Folge zugrunde liegen. Das ist ein Faszinosum, das eigentlich fast nicht durchschaubar ist für mittelmässig begabte Menschen, möchte ich jetzt mal sagen, wenn man kein Joost Bürgi ist, kann man wahrscheinlich auch nicht alles nachvollziehen, was Joost Bürgi wirklich erfunden, gefunden und beschrieben hat. Und eben im Zentrum dieser Entdeckungen und unglaublich bahnbrechenden Wissenschaft ein Schweizer, ein Lichtensteiger, Jos Bürgi. Ganz herzlichen Dank, lieber Christoph, für diese Ausführungen. Ihnen danken wir für die Aufmerksamkeit, wünschen Ihnen mit diesen Bildern aus Lichtensteig, diesem charmanten Städtchen, einen schönen Samstag und bis zum nächsten Mal bei Weltwoche Daily Spezial und vor allem Meilensteine der Schweizer Geschichte. Vielen herzlichen Dank.

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Meilensteine der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über das Lichtensteiger Wissenschafts-Genie Jost Bürgi, Forscher auf Augenhöhe mit Galileo Galilei

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Meilensteine der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über das Lichtensteiger Wissenschafts-Genie Jost Bürgi, Forscher auf Augenhöhe mit Galileo Galilei
Meilensteine der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über das Lichtensteiger Wissenschafts-Genie Jost Bürgi, Forscher auf Augenhöhe mit Galileo Galilei
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