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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Dienstag, dem 7. April 2026. Ich starte mit einem Live-Read. mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Ein neues Buch des Helvetia-Verlags führt die Leserinnen und Leser mitten hinein in die politische Gegenwart der Schweiz. Matthias F. Steinmann erzählt in seinem Roman «Der Emmentaler Trump» die Geschichte eines mittelmässigen Schauspielers, der eine politisch brisante Karriere hinlegt. Im Zentrum steht Pepone Sen, ein Mann, der wie eine Rakete am Schweizer Politthimmel aufsteigt und mit markigen Aussagen zur Zuwanderung und zu den EU-Unterwerfungsverträgen für Aufsehen sorgt. Zuletzt sagt er klar, nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber. Doch hinter diesem Emmentaler Trump und dem Aufsteiger in höchste Ämter steckt viel mehr. Denn hinter der grossen Inszenierung verbirgt sich ein Geheimnis, ein Doppelspiel. Aus diesem Stoff ist ein Roman entstanden, der die aktuelle Politik mit krimineller Dramatik verbindet. Der Emmentaler Trump ist ein Buch für alle, die sich für Politik, Macht, Manipulation und Spannung interessieren. Der Roman greift Themen auf, die uns alle beschäftigen und macht daraus eine Geschichte mit Tempo, Schärfe und Unterhaltungswert. Oder wie Journalist Peter Rothenbühler sagt, das Buch ist lesenswert, ganz sicher unterhaltsam. Der Emmentaler Trump von Matthias F. Steinmann, erschienen im Helvetia Verlag, ist ab sofort in jeder Buchhandlung. Erhältlich Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Das Trump-Ultimatum an die iranische Staatsführung läuft heute ab Austausch von verbalen Rempeleien. Ich werde dann in der internationalen Ausgabe etwas ausführlicher auf dieses Geschehen zu sprechen kommen. Aus schweizerischer Sicht nur dies bilden wir uns nicht ein. Wir seien da die Schiedsrichter. Wir wüssten, was läuft. Halten wir uns zurück oder seien wir uns bewusst, wenn wir uns nicht zurückhalten als Privatleute, die ihre Meinung kundtun, dass dies auf sehr vorläufiger Faktenkenntnis beruht. Und auf jeden Fall sollte sich unser Staat raushalten. Keine Einmischung durch den Bundesrat, keine Wichtigtuerei, kein Gerne-Gross-Syndrom. Wir sind nicht die Schiedsrichter dessen, was als Völkerrecht bezeichnet wird. Und wir haben uns auch nicht einzumischen in die internen Angelegenheiten anderer Länder. Entschuldigung, das hat sich so eingebürgert in den letzten Jahren und Jahrzehnten, dass man sich in Bern einbildet. Man sei gefragt, wenn irgendwo etwas passiert. Aber wir sind nicht gefragt. Und es ist lächerlich, es ist willkürlich und es schadet nur. Der Schweiz, denn die Welt hat nicht darauf gewartet, was wir da zu sagen haben. Es ist auch ein mangelhafter Respekt vor der Souveränität anderer Staaten. Also wir haben uns weder in Israel vorzudrängen und den Israelis irgendwelche Vorschriften zu machen, aber auch den Iranern haben wir nichts zu sagen, den Amerikanern auch nicht. Wir sollten darauf achten, dass wir selber keine Fehler machen und streng unsere Neutralität einhalten. Und in unserer Zeit, in dieser moralintrunkenen Zeit, wo sich eben alle irgendwie berufen fühlen, sich da selber auf der richtigen Seite der Geschichte zu positionieren, ist es vielleicht etwas schwieriger geworden, das Mundwerk im Zaum zu halten. Aber das ist enorm wichtig für die Glaubwürdigkeit der Schweiz. Und ich rede hier von der Schweiz als Staat, nicht von Ihnen als Privatperson. Sie können sagen, was Sie wollen. Sie können die unqualifiziertesten oder die qualifiziertesten Meinungen haben. Das ist Ihnen frei und selber anheimgestellt. Sie haben sogar mehr Freiheit, wenn der Staat sich zurückhält. Denn wenn der Staat mal eine Meinung abgegeben hat, nehmen Sie den Ukraine-Krieg, ja dann ist das gewissermassen die offizielle Erzählung der Schweiz. Und jeder, der dagegen hält, sieht sich dann schon in einer Art Frontstellung gegenüber der eigenen Regierung. Darum haben wir ja keine freie Diskussion mehr gehabt bezüglich Ukraine-Russland, weil eben auch der Bundesrat erneut diese Dummheit begangen hat. sich da zu positionieren im Fanclub des ukrainischen Präsidenten. Und sie sind dabei etwas abgemildert. Man hat es gemerkt jetzt gegenüber den Amerikanern. Da spürt man natürlich, dass einem das schadet. Man glaubte sich gegenüber Russland natürlich auf der sicheren Seite. Ja, was können uns die Russen schon an? haben. Bei den Amerikanern merkt man, die haben den Zollhammer in der Hand. Das ist die Machtpolitik, die Geopolitik. Und im Moment haben wir draussen eine instabile Lage, weil es eben Machtverschiebungen gibt. Und wenn sich die Macht verschiebt, wenn sich da die Raubtiere in ihren Revieren bekämpfen, wenn sie diese Reviere neu abzustecken versuchen, dann musst du als kleiner, Entschuldigung, die Rübe einziehen, dass du nicht selber unter Feuer gerätst. Und da hat die Schweiz natürlich stark gesündigt, aber sie macht es nach wie vor, indem sie sich einmischt in die internen Angelegenheiten anderer Länder. Ich komme dann gleich noch darauf zu sprechen. Aber zuerst Ihnen, Politik. Die Flixbusse in Richtung Ukraine sind voll. Diese Meldung am Wochenende, heute in den Zeitungen, kaum aufgegriffen. Ich glaube, das Portal Inside Paradeplatz hat es gemeldet. Flixbusunternehmungen, Karbetriebe, die touristische Reisetätigkeit von Schutzbefohlenen aus der Ukraine. In die Ukraine, dieser Grenzverkehr aus der Schweiz war sehr stark. Jetzt am Osterwochenende, also die Ukrainer, die hier sind, denen wir Schutz gewähren, das kostet sehr viel Geld den Eidgenossen, wenn man ihnen eingeredet hat, diese Leute seien zu Hause an Leib und Leben bedroht. Nun, sie pilgern, sie fahren in die Ferien über Ostern. Was? das ganze Verfahren als Scharade entlarvt. Und das ist ja nichts Neues, was wir hier sehen. Ich habe über Afghanistan gesprochen, ich habe einen Reiseunternehmer, einen Afghanen auf meiner Afghanistan-Reise kennengelernt, der mir erzählt hat, es gäbe sehr viele Afghanen, die aus der Schweiz Flüchtlinge, vorläufig aufgenommene, einfach Leute, die hier sind aus Afghanistan, die in die Heimat zurückfliegen, weil es viel sicherer geworden sei, seit die Taliban dort wieder das Ruder übernommen haben, widerspricht natürlich unseren Instinkten. Im Moment ist es wieder eine etwas andere Situation mit den Verwicklungen, mit dem Krieg gegen Pakistan. Aber das zeigt ihnen einfach, dass dieses Asylsystem ein tolerierter Betrug ist. Und der Fehler liegt bei den Schweizern, nicht bei denen, die das ausnützen, sondern wir, unsere Behörden, schaffen hier die Anreize, dass unser Asylsystem unterlaufen und damit zerstört wird. EU-Paket. Politiker wollen zwei... Abstimmungen, das ist die nächste Gaunerei. Sie versuchen jetzt alles, um dieses EU-Unterwerfungspaket, diese Unterwerfungsverträge irgendwie durchzudrücken. Das fängt natürlich schon bei der Benennung an, bilaterale drei, als ob es sich hier um gleichberechtigte Verträge handelte. Dabei hat die EU selber gesagt, sie wollen diese bilateralen Verträge nicht mehr. Sie wollen etwas Neues, nämlich, dass die EU diktiert. Die Schweiz kapituliert und die Schweiz natürlich auch zahlen muss, dass die EU eben kassieren kann mit erhöhten Kohäsionsbeträgen. Also wir müssen Recht übernehmen, die EU bestimmt und im Konfliktfall entscheiden die EU-Richter. Das ist die Situation, ein klassischer Kolonialvertrag, den man eben mit betrügerischer Absicht irreführend zum bilateralen Drei-Vertrag umbenannt hat. Das wird natürlich... durchschaut. Das Zweite ist, dass man realisiert hat, dass es dieser Vertrag schwer haben könnte bei einer Volksabstimmung. Also versuchen Sie da alles, alle Tricks, ziehen Sie alle Register, um trotzdem auf Nummer sicher zu gehen. Bundesrat und Parlament haben sich ja bereits dagegen ausgesprochen, diesen wichtigen Vertrag, den man auf der anderen Seite natürlich als zukunftsweisend darstellt. Wenn wir das nicht unterzeichnen würden, drohte der Schweiz die Verarmung. aber gleichzeitig... Möchte man diesen ach so wichtigen Vertrag dann doch nicht dem Votum der Kantone unterstellen? Das heisst, es soll eine einfachere Volksabstimmung, dass ledigliche Personen mehr, dass Stimmzahlen mehr sollen gelten, die Stände sollen ausgebremst werden. Und bemerkenswert ist, dass die Kantone einige Ständeräte handgeboten haben zu diesem Manöver. Das zeigt einfach, dass sie hier nicht im Interesse der Schweiz, sondern im Interesse vielleicht auch ihrer eigenen politischen Ambitionen handelt. Das klassische Problem der Klasspolitik, wie hier die EU eben bereits dieses Top-Down-System anfängt, die Schweiz zu vergiften. Also Stände mehr weg, ehrliche Benennung des Vertragspakets weg. Und jetzt lesen wir, dass da die ganz windigen und findigen EU-Turbos mit einem neuerlichen Manöver noch stärker hier versuchen, das Volk... ...hinters Licht zu führen. Ich kann es nicht anders formulieren. Sie versuchen jetzt also dieses EU-Paket, das uns der Bundesrat jahrelang als Paketlösung verkauft hat... dieses Paket wieder aufzuschnüren, um eben, weil dieser Vertrag sehr umfangreich ist, über 2000 Seiten plus etwa 20'000 Seiten Anhang, Vorschriften, Regulatorien aus der EU, eine richtig gehende Bleiplatte, natürlich unverdaulich, das haben Sie gemerkt, jetzt versuchen Sie es zu filetieren, aufzudröseln, um das Ganze in leichter verdauliche Portionen zur Abstimmung zu bringen, das also wieder aufzuschnüren. ein weiteres Manöver, um einfach irgendwie dieses Ding durchzudrücken. allen möglichen Verduschungen, Vernebelungen, Manipulationen. Das allein sollte ja den Leuten eigentlich die Augen öffnen, könnte man meinen. Und ein verräterischer, ein entlarvender Vorschlag kommt nun auch noch vom FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann mit einer Kompromisslösung. Das schreibt die Sonntagszeitung. Er sagt, ja, man könnte dann nach der Aufschnürung ja einen Teil dieses Vertrags dann auch den Kantonen unterbreiten. Jetzt aber, Schlaumeier-Portmann, sagt er, nicht der eigentlich institutionell relevante Teil, also jener Teil, der im Grunde die Rechtsübernahme, den EU-Kolonialismus institutionalisiert. Da haben Sie dann das nächste Gauner-Wort, das ist der Stabilitätsteil. Als ob es der Schweiz Stabilität bringt, wenn wir automatisch das Recht der anderen übernehmen müssen. Das ist die institutionalisierte Instabilität. Und das ist ja... jener Teil des Vertrags, der wirklich ans Eingemachte geht in unserer Staatsverfassung. Aber den möchte Herr Portmann nicht dem Stände mehr unterstellt wissen, sondern die einzelnen fachbezogenen sektoriellen Verträge, beispielsweise im Strom, bei den Lebensmitteln usw., wo wir auch die Souveränität an Abgeben sollen, an Brüssel mit lediglich formeller Einsprachemöglichkeit, allerdings im Konfliktfall entscheidet. Die EU, und sie hat dann auch die Möglichkeit, Sanktionen auszusprechen. Also, diese Schummrigkeiten, diese Gaunereien, diese Betrügereien, diese Manöver sollten meines Erachtens dem Hindesten und dem Letzten zeigen, dass hier etwas nicht stimmt. Hier wird nicht mit offenen Karten gespielt. Hier versucht die politische Klasse, etwas irgendwie reinzuzwängen. Und das sollten sich die Schweizer nicht bieten lassen. Die Frage ist natürlich, haben wir die Kraft, so etwas abzulehnen oder ist nach den Masseneinwanderungen und den Masseneinbürgerungen überhaupt noch genügend schweizerische Substanz in unserem Land drin, dass die Leute eine Verbundenheit, auch eine Vertrautheit mit unserem politischen System aufweisen. Man kann es nur hoffen. Kompass-Initiant Urs Wirtlisbach attackiert die FDP, da muss es gekracht haben. Nein. Ekla, der sehr erfolgreiche Unternehmer, Urs Wirtlisbach, der Partners Group, hat offensichtlich die Leviten gelesen, den FDP-Kollegen, insbesondere den Ständeraten oder dem Ständerat des Kantons Zug, den Matthias Michel, der sich auch gegen das Ständemehr ausgesprochen hat. Und das kommt dann nicht so gut an in dieser Partei, die... immer wieder betont, man gehe doch respektvoll miteinander um. Nun gut, meine Damen und Herren, Respekt heisst eben auch, dass man dem anderen ehrlich die Meinung sagt, wenn man nicht einverstanden ist. Ein guter Kommentar von Sonntagszeitung-Chefredaktor Arthur Ruttishauser über Gran Montana. Dort müssen endlich Köpfe rollen. Und ich staune einfach, wenn ich jetzt lese, all das, was sich bestätigt, diese Missstände mit dem unfähigen... Gemeindepräsidenten von Gramontana, den ausbleibenden Kontrollen, der Kollusion, der Verfilzung mit der kantonalen Justiz, das sind alles Punkte, die man schon nach den ersten zwei, drei Pressekonferenzen sehen konnte. Und ich will mich ja hier nicht loben, rückblickend habe sicherlich auch in diesem Fall nicht immer alles richtig überblickt, aber meine allererste Sendung, die ich damals gemacht habe, Ähm... hat sich eigentlich in allen Punkten bestätigt. Sie können das nachschauen. Hat ja ziemlich viel Resonanz ausgelöst. Auf jeden Fall zeigt jetzt hier die Aufarbeitung auch dieses Falles, dass sehr vieles leider im Argen liegt. Gewaltige Stau, Verkehrsstauungen, eine Art Verkehrsinfarkt am Gotthard am Wochenende. auch ein Beleg dafür, dass die Infrastruktur der Schweiz an Überlastung krankt, der Verkehrsinfarkt. Wir üben für die Kriege von gestern in der Sonntagszeit nur noch erwähnenswert das Interview mit dem Sicherheitsexperten und Historiker Mauro Mantovani. der mit der schweizerischen Verteidigungspolitik abrechnet und dann ein meines Erachtens abwegiges Szenario in den Raum stellt, nämlich dass die Russen geneigt sein könnten, eine Atombombe auf die Schweiz zu werfen und damit möchte er für einen NATO-Beitritt der Schweiz werben oder für eine NATO-Annäherung der Schweiz, die er dann allerdings auch wieder zurücknimmt. Es war mir nicht ganz klar, was dieser Mauro Mantovani am Schluss sagen will. etwas war klar, was er sagen wollte, dass die Neutralität nicht funktioniert. Und einmal mehr haben wir hier einen Sicherheitsexperten, der die schweizerische Neutralität nicht verstanden hat. Ein Sicherheitsexperte überdies, der eine ziemlich kurvenreiche Laufbahn hinter sich hat, der war an der ETH tätig, auch für die Schweizer Armee im VPS. In diesen Funktionen ist ihm gekündigt worden, aufgrund von fachlichen Leistungsschwächen. auch aufgrund von disziplinarischen Dingen. Das kommt hier eher etwas am Rande vor. Es wird erwähnt, aber schon interessant, wie die Schweizer Medien hier insbesondere der Tagesanzeiger Propaganda machen gegen die schweizerische Neutralität, die wir hier schon öfters erklärt haben. Ich muss das nicht noch einmal nachholen. In der Zürcher SP kommt es zum Showdown um Daniel Josic. Der SP-Ständerat steht da gelegentlich etwas in der Kritik. Aber es ist wohl ein Sturm im Wasserglas, denn die Linken haben keine Alternative. Das eidgenössische Departement des Äusseren bestellt den Israel-Botschafter ein, nach dem Entscheid des israelischen Parlaments, die Todesstrafe gegen Terroristen einzuführen. Übrigens eine Massnahme, die von sehr vielen Israeli begrüsst wird. Lassen Sie es mich hier ganz deutlich sagen. Die Schweiz hat sich überhaupt nicht einzumischen in interne Vorgänge in Israel, übrigens auch nicht in interne Vorgänge im Iran, auch nicht in den Vereinigten Staaten. Die Welt hat nicht gewartet darauf, dass wir unseren Senf dazugeben. Das verstösst übrigens auch gegen das Gebot der Neutralitätspolitik, sich zurückhaltend zu äussern, gar nichts zu sagen, stille zu sitzen. Und zwar die Schweiz als Regierung, privat können sie jede Meinung, jede beliebige Meinung äussern, sogar leichter, wenn der Staat sich dazu nicht äussert. Aber diese Manie, diese Marotte, dieser Irrglaube, dass man sich da berufen fühlt, andere Staaten zu zitieren, weil sie ein Gesetz erlassen, das einem nicht passt. Vielleicht hat die Schweiz auch Gesetze, die irgendeinem anderen Land nicht passen. Wollen wir uns da auch vorführen lassen? Ist das jetzt sozusagen der neuere schweizerische Moralzeigefinger, der Imperialismus, der hier entwickelt werden soll? Das ist einfach Ausdruck. dieser generellen Verwahrlosung der Aussenpolitik, vor allem auch der Neutralität innerhalb der Schweiz, dass so etwas auch noch begrüsst wird dann von den Medien. Es ist aber ganz gut, dass wir es dem Israeli mal gesagt haben. Ist doch dummes Zeug. Die Schweiz müsste sich gerade in einer Welt, in der sich ja immer mehr Staaten da moralisch aufblüsten, vor allem in Europa, könnten wir uns ja wohltuend abheben, dass wir uns eben solche Okay. oberflächlichen, unqualifizierten Kommentare ersparen, dass wir da auf die Zunge beißen und stattdessen versuchen zu verstehen und sich mal die Frage zu stellen, ja, wie ist denn die Situation in Israel? Und das ist ja genau eine Haltung, die sehr wichtig, immer wichtiger werden wird in einer Welt, wo es laufend neue Konflikte geben kann. Stellen Sie sich vor, jetzt sind diese Aufgewühltheit, wenn die Schweiz zu allem und jedem einen Kommentar abgibt, macht sie sich ja nur Feinde, sie macht sich vielleicht auch ein paar Freunde, aber mindestens so viele Feinde, das ist nicht der Weg der Schweiz, meine Damen und Herren. Rudolf Strahm, heute Morgen mit einem starken Interview, der SP-Doyen und Ökonom, lässt Sympathien für die 10 Millionen Schweiz durchblicken und sagt, was vor ihm auch schon andere prominente Sozialdemokraten der alten Schule nämlich, dass es ein grosser strategischer Fehler der Linken war, die Zuwanderungsfrage der SVP den Rechten zu überlassen, mit den entsprechenden Konsequenzen, dass man selber eben ein wichtiges Thema preisgegeben hat und der frühere Preisüberwacher und ja, intellektuelle, einer der ganz einflussreichen Intellektuellen, und vor allem auch früher der SP, er sagt, und ich sage das nicht gern, dass die... SVP heute die eigentliche Arbeiterpartei sei. Meine Damen und Herren, das war es in aller Kürze mit den Schweizer Nachrichten. Ich werde gleich auf die internationale Schiene noch umsteigen. Ich hoffe, Sie sind dann dabei. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, guten Start in diese Woche. Bis bald, bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. 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Ukraine-Flüchtlinge: Mit dem Flixbus nach Kiew in die Osterferien. Politgaunereien um die EU-Verträge. Kompass-Wietlisbach liest FDP Leviten. Moral-Imperialismus: Bundesbern bestellt Israel-Botschafter ein

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Ukraine-Flüchtlinge: Mit dem Flixbus nach Kiew in die Osterferien. Politgaunereien um die EU-Verträge. Kompass-Wietlisbach liest FDP Leviten. Moral-Imperialismus: Bundesbern bestellt Israel-Botschafter ein
Ukraine-Flüchtlinge: Mit dem Flixbus nach Kiew in die Osterferien. Politgaunereien um die EU-Verträge. Kompass-Wietlisbach liest FDP Leviten. Moral-Imperialismus: Bundesbern bestellt Israel-Botschafter ein
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