Ein Vermögensverwalter von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth soll Wochen vor dem Militärschlag gegen den Iran eine Millionenanlage in Rüstungsunternehmen geprüft haben. Dies berichtet die Financial Times.
Demnach kontaktierte ein Mitarbeiter von Morgan Stanley im Februar den Vermögensverwalter Blackrock. Gegenstand war eine mögliche Investition in den börsengehandelten Fonds «Defense Industrials Active ETF». Der Fonds investiert laut Anbieter in Unternehmen, die von steigenden Verteidigungsausgaben profitieren könnten. Zu den grössten Positionen zählen unter anderem RTX, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Palantir.
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Die Anfrage sei intern bei Blackrock registriert worden. Die geplante Investition kam gemäss den Angaben jedoch nicht zustande, da der Fonds für Kunden von Morgan Stanley noch nicht verfügbar gewesen sei. Ob später eine alternative Anlage gewählt wurde, ist nicht bekannt.
Das US-Verteidigungsministerium wies die Darstellung zurück. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte im Onlinedienst X: «Diese Behauptung ist völlig falsch und aus der Luft gegriffen. Weder Minister Hegseth noch einer seiner Vertreter hat Blackrock bezüglich einer solchen Investition kontaktiert.» Blackrock und Morgan Stanley lehnten eine Stellungnahme ab.