Was hilft am besten gegen Stau? Für SRF 3 ist die Antwort klar: Einfach weg mit den Autos. Einen Monat vor einer entscheidenden Abstimmung macht die SRG Stimmung gegen den Strassenverkehr – und beeinflusst damit den Urnengang
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Was hilft am besten gegen Stau? Für SRF 3 ist die Antwort klar: Einfach weg mit den Autos. Einen Monat vor einer entscheidenden Abstimmung macht die SRG Stimmung gegen den Strassenverkehr – und beeinflusst damit den Urnengang

Sollen die Schweizer Nationalstrassen ausgebaut werden? Am 24. November entscheiden die Schweizer an der Urne über sechs entsprechende Teilprojekte.

Das Ziel: Auf den Autobahnen soll der Verkehr wieder flüssig laufen, und zudem werden bisherige Engpässe beseitigt.

Wie man dazu steht, ist in erster Linie der persönlichen Haltung geschuldet. Es gibt Leute, die den Autoverkehr als gesellschaftliche Realität wahrnehmen und die Infrastruktur deshalb ausbauen wollen. Andere sehen im Auto den eigentlichen Feind.

© KEYSTONE / URS FLUEELER
Der Oster Reiseverkehr auf der Autobahn A-2 vor dem Gotthardtunnel zwischen Goeschenen und Erstfeld in Richtung sueden staut sich bei Erstfeld auf mehrere Kilometer laenge, am Freitag, 29
© KEYSTONE / URS FLUEELER

Wo SRF 3 in dieser Frage steht, ist spätestens jetzt bekannt. Auf Instagram publiziert der öffentlich-rechtliche, von Gebührengeldern finanzierte Sender eine Grafik, die aus seiner Sicht Klarheit schaffen soll.

Die Aussage: Gegen Stau hilft nur eine Reduktion der Anzahl der Autos. Autobahnen ausbauen, Tunnelröhren bauen: Das ist kein Rezept. Wir müssen alle auf Zug und Velo umsteigen.

Man kann diese Intervention mit wenig Fantasie als Abstimmungsempfehlung für den 24. November interpretieren. Und sich fragen: Ist das die Aufgabe eines Kanals der SRG? Mehr noch: Hat dieser Kanal das Recht, die Stimmbürger zu beeinflussen, die ihn gezwungenermassen finanzieren?

Das Ganze erinnert an einen Todeswunsch. Der Bundesrat will die Gebühren für die SRG beschneiden, die Halbierungsinitiative legt noch einen drauf. Verbunden mit dem Vorwurf, dass die Gebührensender nicht objektiv und ausgewogen berichten.

Als hätte es eines Beweises bedurft, bestätigt SRF 3 nun diese These. Das ist kostenlose Werbung für eine Senkung der Gebühren.

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