Wegen AfD-Bericht: SVP-Beschwerde gegen SRF gutgeheissen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Wegen AfD-Bericht: SVP-Beschwerde gegen SRF gutgeheissen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Wegen AfD-Bericht: SVP-Beschwerde gegen SRF gutgeheissen
Wegen AfD-Bericht: SVP-Beschwerde gegen SRF gutgeheissen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz hat eine Beschwerde des SVP-Nationalrats Thomas Matter gegen einen «Tagesschau»-Beitrag des SRF gutgeheissen. Dies berichtet der Blick. Anlass war ein Bericht der Deutschland-Korrespondentin Alexandra Gubser über Proteste gegen eine Versammlung der AfD-Jugend im hessischen Giessen (die Weltwoche berichtete).

Screenshot SRF
Wegen AfD-Bericht: SVP-Beschwerde gegen SRF gutgeheissen
Screenshot SRF

Gubser hatte die Demonstrationen am 29. November 2025 als «zum allergrössten Teil bunt und friedlich» bezeichnet und mit dem Satz «Eine wehrhafte Demokratie zeigt Präsenz!» kommentiert. Tatsächlich wurden bei den Ausschreitungen laut hessischem Innenministerium rund fünfzig Polizisten verletzt, etwa tausend gewaltbereite Demonstranten waren im Einsatz.

Die Ombudsstelle urteilte, die Darstellung habe die Gewalt verharmlost. Die Formulierung «bunt» sei deplatziert gewesen, zudem habe der Kommentar am Schluss des Beitrags das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Zwar habe die «Tagesschau»-Redaktion argumentiert, das Ausmass der Gewalt sei erst nach der Ausstrahlung bekannt geworden, doch hätte dies mit geringem Rechercheaufwand berücksichtigt werden können.

Positiv vermerkte die Ombudsstelle, dass das SRF die problematische Einordnung intern selbst erkannt habe, und sprach von einer «intakten Fehlerkultur». Matter widerspricht dieser Einschätzung und verweist auf frühere parteiische Aussagen Gubsers (die Weltwoche berichtete). Trotz des Ombudsentscheids will er den Fall an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen weiterziehen, um Druck für Konsequenzen zu erhöhen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.