Am diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs dürfen Besucherinnen und Besucher nicht mit Bargeld bezahlen. Das von den Veranstaltern eingeführte Verbot sieht ausschliesslich «cashless»-Zahlungen vor – Händler, die dennoch Bargeld annehmen, riskieren eine Busse. Dagegen regt sich nun Widerstand.
Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.
Wie das «Regionaljournal» von SRF berichtet, hat der Verein Schweiz-macher.ch Beschwerde gegen das Bargeldverbot eingereicht. Die Eingabe richtet sich sowohl an SBB Immobilien als auch an die kantonale Sicherheitsdirektion. Die SBB haben den Eingang der Beschwerde gegenüber dem Tages-Anzeiger bestätigt.
Konkret fordert der Verein, dass am Weihnachtsmarkt auch Barzahlung erlaubt wird. Bargeld sei ein Symbol der Freiheit, argumentiert der Verein: Wer dieses auf öffentlichem Grund verbiete, schliesse Menschen aus und beschneide deren Grundrecht.
Schweiz-macher.ch steht auch hinter der sogenannten Bargeldinitiative, über die im März abgestimmt wird. Sie verlangt, dass der Bund jederzeit genügend Bargeld bereitstellen muss – und dass eine Volksabstimmung zwingend ist, falls der Franken durch eine andere Währung ersetzt werden soll.