«Wenn Sie glauben, Sie können es besser – nur zu»: Rubio fährt EU-Kallas bei G7-Aussministertreffen wegen Russland-Politik an den Karren
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«Wenn Sie glauben, Sie können es besser – nur zu»: Rubio fährt EU-Kallas bei G7-Aussministertreffen wegen Russland-Politik an den Karren

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«Wenn Sie glauben, Sie können es besser – nur zu»: Rubio fährt EU-Kallas bei G7-Aussministertreffen wegen Russland-Politik an den Karren
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Bei einem Treffen der G7-Aussenminister ist es zu einem offenen Streit zwischen den USA und der EU über den Umgang mit Russland gekommen. US-Aussenminister Marco Rubio entgegnete der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas laut Axios scharf: «Wir tun unser Bestes, um den Krieg zu beenden. Wenn Sie glauben, Sie können es besser – nur zu. Wir treten beiseite.»

AFP or licensors
Kaja Kallas und Marco Rubio am G7-Aussenministertreffen bei Paris
AFP or licensors

Auslöser war eine direkte Kritik von Kallas an der amerikanischen Russland-Politik. Sie verwies auf frühere Aussagen Rubios und sagte gemäss anwesenden Quellen: «Ein Jahr ist vergangen, und Russland hat sich nicht gerührt. Wann geht euch die Geduld aus?» Damit stellte sie die Wirksamkeit der bisherigen US-Strategie offen in Frage.

Die Auseinandersetzung fand vor mehreren Aussenministern westlicher Staaten statt und gilt als Ausdruck wachsender Spannungen zwischen Washington und europäischen Partnern im Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Während die USA auf diplomatische Kontakte zu beiden Konfliktparteien setzen, fordern Teile Europas eine härtere Gangart gegenüber Moskau.

Rubio verteidigte die amerikanische Linie und betonte, die USA unterstützten die Ukraine weiterhin mit Waffen, Geheimdienstinformationen und weiterer Hilfe, während sie gleichzeitig Gesprächskanäle offen hielten. Mehrere europäische Minister intervenierten im Anschluss und sprachen sich dafür aus, die diplomatischen Bemühungen fortzusetzen.

Ein Vertreter des US-Aussenministeriums relativierte den Vorfall im Gespräch mit dem Portal Axios mit den Worten: «Es war ein offener Meinungsaustausch. Genau dafür ist Diplomatie da.» Rubio selbst wies später öffentlich jede Darstellung eines Konflikts zurück und erklärte, bei solchen Treffen stünden Dank und Anerkennung für die Rolle der USA im Vordergrund.

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