Am schönsten fasste sie die Rede von US-Aussenminister Marco Rubio auf der Sicherheitskonferenz zusammen: Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Eine «vergiftete Liebeserklärung», so die FDP-Amazone.
Mehr ist zu dem Auftritt nicht zu sagen, denn es waren nicht Rubios Worte, sondern seine Handlungen, auf die man achten musste.
Trumps Emissär schwänzte das Treffen der Ukraine-Gruppe. Dort traf sich die europäische Corona mit Wolodymyr Selenskyj zum gegenseitigen Auf-die-Schulter-Klopfen. Viel mehr kam dabei nicht heraus, denn – wie gesagt – die USA fehlten.
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Der volle Terminkalender sei schuld, vermeldeten Rubios Leute – und fügten dem verletzten Stolz noch eine Ohrfeige hinzu. Es gibt Wichtigeres im Terminplan des Ministers als diesen lästigen Krieg, sollte das wohl heissen.
Aber Rubio ist ohnehin nicht an den Friedensgesprächen beteiligt, genauso wenig wie die Europäer. Das erledigen Schwiegersohn und Golfpartner. Genauso wie die anderen Krisen – Gaza und Iran.
Trump hat wieder einmal gezeigt, welchen Stellenwert sie für ihn haben – die Europäer und «little Marco». Gross ist er nicht.