US-Präsident Donald Trump hat europäische Vorstösse für eine stärkere Nato-Präsenz in der Arktis zurückgewiesen und seinen Anspruch auf Grönland bekräftigt. «Wir sprechen über Erwerb, nicht über eine Pacht», sagte Trump vor den Medien. Er machte deutlich, dass es ihm um den dauerhaften Besitz der Insel gehe, nicht um eine vorübergehende Nutzung.
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Trump begründete seine Haltung erneut mit geopolitischen Risiken: Sollte die USA Grönland nicht erwerben, könnten sich China oder Russland dort Einfluss sichern. Eigentum sei, so Trump, auch psychologisch ein Wert, den kein Vertrag ersetzen könne.
Zuvor hatten mehrere Nato-Staaten, darunter Grossbritannien und Deutschland, Pläne für einen stärkeren militärischen Schutz der Arktis diskutiert. Nach Angaben von Diplomaten ist unter anderem ein Überwachungseinsatz mit dem Namen «Arctic Sentry» im Gespräch. Bundesaussenminister Johann Wadephul (CDU) hatte sich für eine grössere deutsche Verantwortung im Nato-Rahmen ausgesprochen.