«Wir wollten nie schwurbeln»: Zürcher Verkehrsbund erklärt, warum Tram- und Busfahrer keine Masken tragen müssen – und entschuldigt sich für die «verletzten Gefühle». Von wem?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Wir wollten nie schwurbeln»: Zürcher Verkehrsbund erklärt, warum Tram- und Busfahrer keine Masken tragen müssen – und entschuldigt sich für die «verletzten Gefühle». Von wem?

Wie sich die Zeiten ändern: Ganz früher musste ein Tramfahrer im Führerhäuschen kurbeln. Jetzt wirft man seinen Vorgesetzten vor, zu schwurbeln.

Der Anlass: Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) befreite seine Tram- und Bus-Chauffeure von den Masken – obwohl laut Medien-Mainstream nach wie vor immer noch massenhaft Corona-Viren herumschwirren.

Der ZVV erklärt auf Twitter: «Durch das Tragen einer Schutzmaske wird regelmässig eigenes CO₂ eingeatmet, was bei einzelnen Mitarbeitenden nach einigen Stunden zu Atmungsproblemen führen kann und aus Sicherheitsgründen nicht ideal wäre.»

«Wir wollten nie schwurbeln»: Zürcher Verkehrsbund erklärt, warum Tram- und Busfahrer keine Masken tragen müssen – und entschuldigt sich für die «verletzten Gefühle». Von wem?

Die Wissenschaft ist sich bei diesem Thema nicht einig. Zwar seien Masken aus medizinischer Sicht unproblematisch. Aber mittlerweile berichten auch renommierte Ärzte-Zeitschriften, dass der Atemschutz das Ein- und Ausatmen erschweren könne.

Wie dem auch sei.

Die Corona-Paniker und Masken-Fanatiker waren innert kürzester Zeit aufgescheucht und mahnten mit erhobenem Zeigefinger. Mehrere meinten, der ZVV verbreite Falschinformationen, von «Schwurbler-Narrativen» war die Rede.

Der Shitstorm wirkte: Der ZVV krebste zurück, löschte tags darauf den Tweet und entschuldigte sich prompt: Natürlich habe man «nie schwurbeln» wollen. «Wir bitten um Entschuldigung für die Aufregung und verletzten Gefühle.»

Fragt sich, wie sich die Menschen fühlen, die ähnlich denken wie einst der ZVV. Die Schwurbler hinter dem Fahrer im Tram.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.