Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Freitag, dem 30. Januar 2026. Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Reaktionen, die wir erhalten haben auf die Neulansierung unseres Internetauftritts. Das freut uns, das positive Echo ist überwältigend, aber natürlich gibt es da noch viel zu optimieren und zu verbessern. Roman Zeller, der Chef der Online-Redaktion, und Mike Herter, der Leiter Digitalentwicklung unseres Unternehmens, die sind fast rund um die Uhr damit beschäftigt, ihr Weltwoche-Internet-Erlebnis zu einem erfüllenden, einem interessanten und einem horizonterweiternden zu machen. Für die Weltwoche gilt Journalismus ohne Scheuklappen, kein Inquisitionsgehabe, Rede und Gegenrede, Gegensteuer geben, wenn es zu einseitig wird bei den anderen, klar, dann kommt die Weltwoche. Wir sind auch die Pflichtverteidiger der Verfehmten und Verdammten. Vor allem dann, wenn sich die Meinungskorridore dermassen verengen, dass nur noch eine Meinung durchkommt und erlaubt wird. Das ist der Untergang der Demokratie, wenn man das so praktizierte, wenn man sich daran halten würde. Da werden unsere Provokations- und Widerspruchsenergien geweckt, Ihnen natürlich bekannt. wollen wir vom Heft natürlich auch ins Internet übertragen. Deshalb auch vielen Dank für Ihre immer wieder so wertvollen Anregungen. Beachten Sie übrigens unsere Spezialrubrik Rede und Gegenrede. Da versuchen wir die Zitate des Tages, die besten Zitate des Tages zusammenzufassen, damit Sie gleich in die Diskussion einsteigen können. Wir haben keine grossen länglichen Artikel dahinter, sondern einfach die Essenz im Zitat bei den Tweets oder X-Einträgen. wie das zungenbrecherisch heisst. Machen Sie mit, diskutieren Sie mit, empfehlen Sie das weiter und helfen Sie uns mit Anregungen, die Weltwoche immer noch interessanter, prickelnder, aber eben auch unterhaltsam zu gestalten. Denn Ermutigung gehört auch zum Journalismus, vor allem, wenn sich draussen die Bleiplatten des Trübsinns senken, dann braucht es eben diese Taschenlampe, diese Wärmelampe der Zuversicht. aus der Schweiz, verbunden mit etwas Frischluft und Freiheitsluft aus unseren Bergen. Denn auch in der Schweiz ist vieles im Argen, meine Damen und Herren. Und was mich beschäftigt, ist ja die Einschränkung der Redefreiheit. Immer mehr und immer häufiger wird von Zensur gesprochen. Freiwillige Selbstzensur. Journalisten haben da erstaunlich viele Affinitäten, die sie demonstrieren. Ja, man muss gegen Fake News. dabei sein in der Schweiz. Die grosse Debatte um unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sich da als Passion der journalistischen Lauterkeit inszeniert. Jetzt haben sie eine Woche ausgerufen gegen Fake News und die haben sie gleich mit Fake News eingeleitet. Am letzten Montag in einem Tagesschau-Beitrag, das ist die Hauptnachrichtensendung in der Schweiz, da haben sie argumentiert, so und so viele Asylgesuche und so und so viele Personen haben die Schweiz verlassen. Und damit wollte man den Eindruck suggerieren, dass ja dieses Asylproblem, die Zuwanderung, gar nicht so gross ist, denn es wandern ja mehr aus, als Asylbewerber reinkommen. Aber hier hat man dann in entstellender und eben manipulativer Hinsicht Äpfel mit Birnen verglichen, denn man hat nicht die Asylzuwanderung und die Asylabwanderung verglichen, sondern die Insgesamtabwanderung mit der isolierten Zahl der Asylzuwanderung. Und man hätte ja, wenn man es redlich gemacht hätte, die Gesamtzuwanderung mit der Gesamtabwanderung auf die gleiche Stufe stellen müssen, um dann so zu einem Saldo zu kommen, zu einer grossen Nettozuwanderung. Aber durch diese Verzerrung, durch diese Verdrehung, haben eben die Journalisten des schweizerischen Fernsehens den gewünschten Effekt erzielt, natürlich abgezirkelt auf entsprechende Volksabstimmungen, um den Leuten das Sand in die Augen zu streuen, seht mal her. da diese dramatisierten Asylzahlen. Es verlassen ja mehr Menschen jährlich das Land, als dass Asylbewerber reinkommen. Das ist die Trickküche, das ist die Fälscherküche des schweizerischen Fernsehens. Das sind Fake News, ausgerechnet von jener Anstalt, die sich da auf die Fahnen schreibt. Fake News. bekämpfen und nicht zulassen zu wollen. Aber es gibt noch andere beunruhigende Entwicklungen. Zum Beispiel rüstet sich der Staat immer mehr auf oder will er sich aufrüsten zum Wahrheitsministerium, zum Wahrheitsstaat. Und wenn wir uns anschauen, was da im neuen sicherheitspolitischen Bericht, in der sicherheitspolitischen Strategie des Bundesrates drinsteht, zur Vernehmlassung unterbreitet, verfasst vom Departement des Mitte... des Wehrministers Martin Pfister, das steht drin auf Seite 37. Darüber hinaus wird die Regulierung grosser Kommunikationsplattformen mit Transparenzmassnahmen und Risikoanalysen dazu beitragen, Beeinflussungsaktivitäten und ihre Wirkung einzudämmen. Das wird man im Zusammenhang mit der politischen Bildung vorantreiben. also der Staat, der da Desinformation auf Nachrichtenportalen, Kommunikationsplattformen bekämpfen will, das ist der Ungeist der Zensur, der sich hier in parfümiert oder sagen wir einmal in desinfizierten Formulierungen zu erkennen gibt. Das sind schon jetzt für schweizerische Verhältnisse ungeheuerliche Anmassungen, die da geplant sind und sie zeigen Ihnen das eben auch, diese Bevormundungs- und Zensurmentalität, die wir in der Europäischen Union ja sehr virulent und sehr wirksam, fast handgreiflich beobachten, die schwappt eben auch in die Schweiz über. Und das wird nicht kritisiert. Die Weltwoche ist das einzige Blatt weit und breit, dass diesen sicherheitspolitischen Bericht, diese Strategie auf die Seite 37 hin gezielt kritisch unter die Lupe. genommen hat und das zeigt eben doch die erschreckende Gleichgültigkeit, nennen wir es so, oder die auch noch erschreckendere Zustimmung, die da vielleicht aus journalistischen Kreisen kommen mag, denn viele dieser Informationsplattformen, die da möglicherweise gemeint sind, sind natürlich Konkurrenzplattformen zu den herkömmlichen Medien. Da wird also unter dem Deckmantel der Desinformationsbekämpfung Zensur betrieben. Ich sage es hier ganz deutlich, der Staat hat nicht die Aufgabe, Desinformation zu bekämpfen. Das ist kein Wahrheitsstaat. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass seine Informationen, die er abgibt, wahrheitskonform sind. Ich habe es hier schon ein paar Mal gesagt, auch die Schweiz, der Schweizer Bundesrat, wir sehen es in Abstimmungsbüchlein, ist die grösste Fake-News-Fabrik. Die produzieren immer wieder. Desinformationen, das berühmteste Beispiel vor der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit, haben die Gutachten des Bundes den Leuten einlullend die Falschmeldung eingeträufelt, dass maximal 10'000 Menschen netto zusätzlich in die Schweiz einwandern würden. Mittlerweile wissen wir, es sind bis zu 15 Mal mehr. Das sind ungeheuerliche Abweichungen. Das sind Fake News aus der Fake News Fabrik von Bundesbern. Italien rempelt die Schweiz an. Abzug des Botschafters, wir haben noch nicht darüber ausführlich gesprochen, im Zusammenhang mit Gramontana. Festzuhalten ist, die Walliser Staatsanwaltschaft macht es nicht leicht, einem sie zu verteidigen. Es gibt da Missstände. Man muss aufpassen, die Nerven liegen blank. Es gibt unterschiedliche Gutachten, aber wir wollen die Kirche jetzt mal im Dorf lassen und sagen, Die schweizerische Justiz, bei aller Fehleranfälligkeit, muss sich jetzt also nicht verstecken, wenn andere Länder ihre Justiz- und Ermittlungsbehörden nach vorne schieben wollen. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist eine gewiefte Nationalistin. Und mein Eindruck ist, das ist mein subjektiver Eindruck, vielleicht liege ich falsch, eine Meinung, sie missbraucht jetzt Diese Katastrophe von Grand zur politischen Profilierung auf Kosten der Schweiz. Denn die Italiener haben faktisch ein Ultimatum gestellt. Sie haben gesagt, ja, wir ziehen den Botschafter ab und wir bringen ihn erst an, wenn wir gemeinsam ermitteln. Ich weiss nicht, wie Sie darüber denken. Aber so etwas darf sich doch die Schweiz, darf sich der Kanton Wallis nicht bieten lassen. Das erinnert mich. Tatsächlich etwas an diese Ultimaten, die da von den Habsburgern an die Serben gestellt wurden vor dem Ersten Weltkrieg? Ich meine, solche Einmischungen, solche präpotenten, anmassenden Interventionen? haben in der Vergangenheit schon kriegerische Verwicklungen ausgelöst, um es mal etwas vorsichtig auszudrücken. Ich finde das eine Ungeheuerlichkeit. Ist natürlich auch Ausdruck der Tatsache, dass die Schweiz nicht richtig ernst genommen wird, weil sie sich eben selber immer verzwergt, weil sie sich selber zerfleischt, coram publico, und weil sie nicht mehr zu ihren Grundsätzen steht. Das ist ja mein Mantra seit vielen Monaten. Eine Schweiz, die sich aufgibt, wird nicht respektiert. Und dazu gehört unter anderem und vor allem die Neutralität. Und wenn die Schweiz eben ihre Neutralität aufgibt, ihren Sonderstatus, der sie einzigartig macht unter den Nationen, dann glaube ich, hat das die psychologische Wirkung bei den anderen, dass die Schweiz einfach nur noch ein kleiner Staat ist. Und die Italiener, ich hätte jetzt fast gesagt sogar die Italiener, putzen sich an uns die Schuhe ab. Und zwar in einem Bereich, in dem nun Italien nicht wirklich den Goldstandard verkörpert, nämlich der rechtsstaatlichen, sozusagen, Vortrefflichkeit. Also ich will mich da sehr, sehr vorsichtig ausdrücken. Ich will auch nichts Böses über Italien sagen. Ich bin ein grosser Befürworter von Italien. Ich habe sowieso die meisten Länder, eigentlich alle Länder gern, die ich kenne, sowieso ein paar mehr, ein paar weniger. Aber das sind schon happige Übergrifflichkeiten, die man sich da leistet. Die gehen zu weit. Gemeinsame Ermittlungen. Vielleicht muss die Schweiz sagen, ja gut, dann zieht ihr einfach euren Botschafter ab. Und wenn ihr euch beruhigt habt, dann könnt ihr ihn wieder schicken. Aber wir brauchen keine Justiznachhilfe aus Italien. Im Übrigen sind ja am meisten Schweizer gestorben bei dieser fürchterlichen Brandkatastrophe in Cremontana. Aber da würde mich nun wirklich Ihre Meinung... interessieren. Sehe ich das richtig oder haben Sie Verständnis dafür, dass die Italiener dermassen Druck machen? Sanja Metti, die verurteilte Jesus-Schützin und Politaktivistin, eine Vorzeigefrau, die hochgejubelt wurde von den Medien, auf Rosen gebettet, auf einer Zustimmungswolke in die höchsten Ämter getragen. Sie hat diskutiert als Chefin. Präsidentin der Operation Libero, eine typische Vorzeigefrau mit Migrationshintergrund, muslimisch, wobei sie sich selber als Atheistin bezeichnet. Man hat sie überall an die Mikrofone geschoben, sie hat mit den verdientesten Politikern mit Leistungsausweis sich debattiert, sich duelliert, obwohl sie selber eigentlich keinen Leistungsausweis vorzuweisen hatte. Und man hat das in dieser Oberflächlichkeit, hat man diese Frau dermassen hochgehoben. Und dann kam es eben zu diesem Fall. Sie wohnt ja in einer wunderschönen Altbauwohnung in Zürich, vermutlich städtisch. Da laufen ja auch die entsprechenden Beziehungen, dass man sich dann solche tollen Liegenschaften und Wohnobjekte zu Vorzugspreisen zuspielt. Und im Keller einer solchen Traumliegenschaft hat sie eben dann mit ihrer Luftpistole auf Bilder geschossen von Jesus und der Mutter Maria. Sie hat das dann auf Instagram gesetzt, die Erschiessung von Christen. Geht in Ordnung. Und vorgestern war ja die Gerichtsverhandlung, sie ist verurteilt worden, ich habe darüber gesprochen, aber nur etwas allgemein und zu wenig Bezug nehmend noch auf diesen bizarren Brief, den sie da geschrieben hat. Sie hat nämlich eine Rede vorbereitet, die sie allerdings vor Gericht nicht gehalten hat. Sie hat aber diese Rede deponiert in einer Art, sie nennt das Kunstinstallation mit Würsten. Und dort hat sie einfach ein fürchterliches Gejammer aufgeschrieben, sich da sozusagen als Opfer einer repressiven Gesellschaft dargestellt, weinerlich, also mit einer fast schon grotesken Selbstgerechtigkeit, die da zutage tritt, hat sie ihren Abschied aus der Öffentlichkeit angekündigt, wobei sie dann, glaube ich, am Abend doch noch an einer politischen Versammlung sich hat blicken lassen. Also da entlarvt sich eine Person gewaltig, aber sie entlarvt eben auch den ganzen medialen Zirkus, der um diese Sanja Meti veranstaltet wurde. Und was haben ihr da die Medien aus der Hand gefressen? Der Tagesanzeiger allem voran, das Tagesanzeigemagazin, die NZZ, überall, das Schweizer Fernsehen, Zwangsgebührenfernsehen. Abend für Abend, Mal für Mal hat man diese völlig überschätzte, dieses überschätzte Superleichtgewicht, dieses Federgewicht der Politik, der das natürlich in den Kopf gestiegen ist, hat man die hofiert. Und dann hat sie jeweils, ich habe es ja in Debatten auch erlebt, die vorbereiteten Sprüchlein entweder abgelesen oder auswendig gelernt und hat da sich nach Belieben einfach, ja, hat sie da rempelnd politische Gegner sozusagen versucht in den Senkel zu stellen. Sanja Meti jetzt mit diesem wirklich hochnotpeinlichen Abgang. Ich bin sehr gespannt, ob da vielleicht die eine oder andere Zeitung auch etwas Selbstreflexion betreibt und sagt, wir haben uns da schon ziemlich verhauen in der Hochhuberung dieser Frau. Und es zeigt einmal mehr, die Politiker und die Politikerinnen, die von den Medien hochgejubelt werden, da ist in der Regel Flaute. Das sind Flaschen, das sind die Medienlieblinge, aber das sind nicht die, die Substanz haben. Die, die in den Medien kritisiert werden, die haben grosse Substanz. Und Sanja Mäthi gehört hier definitiv nicht dazu. Störung der Glaubensfreiheit ist übrigens das Delikt, das man ihr da zur Last legt. Und darüber habe ich ja gestern vor allem gesprochen. Das ist im säkularen Bewusstsein unserer Zeit vielleicht ein etwas schwieriges Thema, einen Blasphemieartikel. Hier übrigens das Bild noch einmal, das sie auf Instagram gepostet hat. die Schützin Und das Bild Jesus und Mutter Maria, ich meine, was geht in einem Kopf vor, wenn man darauf ballert? Und ihr Anwalt hat da eine unglaubliche Geschichte aufgetischt. Aber ich muss sagen, die Reduktion der Strafe, das ist noch interessant. Man hat gesagt, weil sie so kritisiert wurde, weil sie sich entschuldigt habe und auch Morddrohungen erhalten habe, wie glaubwürdig, das bleibe ich mal dahingestellt, müssen wir ihre Strafe reduzieren. Anwalt hat dann gesagt, ja, das sei eine emotionale Ausnahmesituation gewesen, denn während der Schüsse sei sie von Erinnerungen an eine traumatische, nie aufgearbeitete Kindheitserfahrung überwältigt worden. Als Dreijährige musste sie während des Bosnienkriegs miterleben, wie serbische Schergen ihren Bruder vor den Augen der Mutter ermordeten. Abends sah sie im Jesuskind plötzlich das Gesicht ihres Bruders in Maria, ihre Mutter. Sie wollte diese Gesichter eliminieren, weil ihr Bruder für sie kein Gesicht mehr hatte. Nun, bei allem Respekt für diese traumatischen Erfahrungen, diese Konstruktionen wirken doch reichlich weit hergeholt und die Anklage hat sie dann auch folgerichtig als Räubergeschichten betitelt. Gleich noch ein anderer Kriminalfall, der zu reden gibt in der Schweiz. Vierfachmörder von Rupperswil erkämpft Anspruch auf weitere psychiatrische Abklärung. Das wird in weiten Kreisen als Täterschutzjustiz als mögliche empfunden. Ein kaltblütiger, schrecklicher Mehrfachmörder, der jetzt darauf drängt, offensichtlich mit einer gewissen Suggestivkraft ihm Hafterleichterungen zu gewähren. Mediale Diskussion. Grönland zeigt, Die Schweiz kann sich im Konflikt mit Trump nicht zu weit von Europa entfernen. Auch interessant, der Tagesanzeiger, vor allem die linken Medien, benutzen jetzt die Grönland-Episode, um die Schweiz in die EU hineinzuhebeln, nachdem ja der Zollhammer von Trump an Wirkkraft verloren hat, dadurch, dass eben unser Bundespräsident diese Zölle gesenkt hat. Aber man hat ja versucht, diesen Zollhammer auch als Instrument zu nehmen und die Schweiz in die EU zu hebeln. Und ich kann Ihnen sagen, Wenn die Schweiz sich institutionell der EU annähert, dann geht sie kaputt. Dann wird sie auch wirtschaftlich zugrunde geritten. Wir haben darüber gesprochen in unserer Sendung «Schlagzeilen der Weltwirtschaft», «Fieberkurven der Weltwirtschaft» mit Leonard Fischer, «Der Niedergang von Deutschland», «Der Niedergang von Frankreich». Wenn man den Weg von Frankreich und Deutschland gehen will, dann nähere man sich institutionell der Europäischen Union an. Erfolgsmeldung. Die Schweiz exportiert so viel in die USA wie nie. Dennoch haben Trumps Zölle viele Unternehmen belastet, aber es zeigt einfach die gewaltige Resilienz. Elon Musk, Goldgräberstimmung, Tesla wird bald keine Autos mehr produzieren, sondern nur noch Roboter. Darüber haben wir übrigens Sie bereits im letzten Sommer informiert, nach meinem Interview mit Peter Thiel, bei ihm zu Hause in Los Angeles. Und Bruce Springsteen, der neue Song «Streets of Minneapolis», ich habe es mir angehört, ist natürlich politisch. Aktivismus ist ein packender Rocksong, muss man sagen, und das ist eben auch Amerika. Da wird kritisiert, selbstverständlich, und in Hollywood wird der amerikanische Präsident durch den Kakao gezogen, dass sich die Balken biegen und das Gerede, Trump sei da auf dem Weg in den Faschismus, ich sage dann in der internationalen Ausgabe noch etwas dazu, das ist Unsinn. Trump hat Anwandlungen eines Strongman mit etwas autoritären, atmosphärischen Ausdünstungen, so kann man das durchaus beurteilen, diese unternehmerische Zupacker-Mentalität. Aber wenn wir gerade beobachten, was er jetzt gemacht hat, im Fall Minneapolis, mit diesen Erschiessungen unter mutmasslich strafbaren Grenzüberschreitungen, die da begangen worden sind. Die Gerichtshöfe der Moral kennen keine Prozessordnung, darum halte ich mich. Zurück, da hat er den unter ihm eigentlich zum Shootingstar gewordenen Hardliner, den hat er abgezogen und jetzt kommt sein neuer Mann, der da auf... Verständigung macht, Ausgleich und eben ein Diktator, ein Faschist, der handelt eben nicht so wie Trump. Trump ist interessanter als die Projektionen seiner linken Gegner, die ihn da eben in ein bestimmtes Schubladenfach drücken wollen. Dann haben 800 Professoren, glaube ich, sind es 800? Lassen Sie mich das verifizieren, nicht, dass ich Ihnen hier einen Unsinn erzähle. haben viele, ja wohl, Uniprofessoren, 800 Professoren, über 800 Professoren, haben einen Aufruf gegen die SRG-Initiative unterschrieben, die Halbierungsinitiative, die die Gebühren senken will. Ein Aufstand von oben, die Angestellten des öffentlichen Sektors verteidigen, eine andere Bundesanstalt in Form des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Rebellion von oben, die da zu beobachten ist. Meine Damen und Herren, das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Bleiben Sie dran. Ich freue mich. Es gibt viele interessante Themen. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede. die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelernt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de, sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen... bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.