Guten Morgen, New York!
In den progressiven Bohemia der Grossstadt hat Zohran Mamdani Begeisterungsstürme ausgelöst. Als «Sonnenstrahl in der Dunkelheit und Verzweiflung» wird der neue Bürgermeister von jenen bejubelt, die ihr Leben unter Trump als Hölle wahrnehmen.
Die Demokraten können jeden Lichtblick gebrauchen.
Seit Kamala Harris' Brutalo-Niederlage gegen Trump hängt die Partei in den Seilen. 70 Prozent der Wähler im Land halten die Demokratische Partei für «realitätsfern», wie eine Umfrage von Welcome, einer Mitte-Links-Gruppe, offenlegt.
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Doch der blitzblanke Linksaussen taugt nicht als neue Führungsfigur, wie sie weiland Barack Obama war. Zu extrem ist er. In jeder Beziehung. Falls er, wie angedroht, mit Pflugscharen durch den Asphaltdschungel zieht, wird die Stadt ihr blaues Wunder erleben.
Hedgefonds-Gigant Cliff Asness zerzauste Mamdanis Pläne für einen Mietpreisstopp scharf und warnte, dies würde sich wie eine «Wasserstoffbombe» auf den lokalen Immobilienmarkt auswirken, wie die New York Post berichtete.
Mamdani ist Mitglied der Democratic Socialists of America, einer politischen Bewegung, die sich für die Abschaffung des Kapitalismus einsetzt.
Schlimmer. In Wirklichkeit ist er ein in der Wolle gefärbter Kommunist.
Ausserhalb der Megalopolis werden die Demokraten keine Mehrheiten gewinnen mit dem Radikalkurs ihres neuen El Jefe.
Bei den Zwischenwahlen 2026 sind Wechselwähler in gemässigten oder konservativ geprägten Wahlkreisen entscheidend. In diesen Kampfzonen ist Mamdani kein Zugpferd, vielmehr ein Mühlstein am Hals einer taumelnden Partei.
Der 34-jährige Traumtänzer Mamdani führt die Demokraten in eine Zerreissprobe. Der Kampf zwischen Ultralinken und Gemässigten wird intensiviert.
Für Republikaner ist Genosse Zohran ein perfektes Schreckgespenst. Jede Radikaltat in New York werden sie als schreckliches Exempel ins Feld führen.
Sie werden mit dem Finger auf New York zeigen und das Land jeden Tag daran erinnern, wie weit die Partei von den Durchschnittsamerikanern abgedriftet ist.