Zugkatastrophe in Spanien: Zwei Schnellzüge in Andalusien kollidieren. Mindestens 39 Tote, über 150 Verletzte
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Zugkatastrophe in Spanien: Zwei Schnellzüge in Andalusien kollidieren. Mindestens 39 Tote, über 150 Verletzte

Nahe der südspanischen Gemeinde Adamuz sind am Sonntagabend zwei Schnellzüge zusammengestossen. Dabei kamen nach Angaben der Rettungsdienste mindestens 39 Menschen ums Leben, 152 wurden verletzt, davon 20 schwer, fünf befinden sich in kritischem Zustand. Dies berichteten die andalusischen Behörden.

Ein Hochgeschwindigkeitszug vom Typ Iryo 6189, unterwegs von Málaga nach Madrid, entgleiste gegen 19.45 Uhr auf gerader Strecke. Die letzten beiden Wagen gerieten auf das Gegengleis und prallten frontal mit einem Alvia-Langstreckenzug auf der Linie Madrid–Huelva zusammen. Durch den Aufprall wurden die vorderen Wagen des Alvia aus den Schienen geschleudert und stürzten eine Böschung hinab.

GUARDIA CIVIL HANDOUT / KEYSTONE
epa12660627 A screen grab from a video made available by the Spanish Civil Guard shows the site of the wreckage where, on 18 January 2026, at least 39 people died after a high-speed train carrying more than 300 passengers derailed and collided with another train traveling in the opposite direction on an adjacent track near the town of Adamuz, Córdoba, Spain, 19 January 2026
GUARDIA CIVIL HANDOUT / KEYSTONE

Im provisorischen Feldlazarett in Adamuz wurden 170 Leichtverletzte versorgt, wie Regionalpräsident Juanma Moreno Bonilla erklärte. Der Notfallplan eins wurde aktiviert, Ärzte, Psychologen und die militärische Notfalleinheit sind im Einsatz.

Verkehrsminister Óscar Puente sagte, die Ursache des Unglücks sei bislang unklar. Die Gleise auf dem betroffenen Abschnitt seien erst im vergangenen Jahr erneuert worden. «700 Millionen Euro wurden in diese Strecke investiert», betonte Puente. Der entgleiste Zug sei zudem erst vier Jahre alt. Eine Untersuchungskommission wurde eingesetzt.

Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien bleibt am Montag weitgehend eingestellt. Mehr als 200 Züge fallen aus, Flugverbindungen sollen vorübergehend Ersatz bieten.

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