Zur Zukunft der UBS: Warum der Bundesrat mit seinen neuen Eigenkapitalvorschriften zu massiv reguliert, aber das Problem too big to fail nicht löst
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Zur Zukunft der UBS: Warum der Bundesrat mit seinen neuen Eigenkapitalvorschriften zu massiv reguliert, aber das Problem too big to fail nicht löst

Die UBS hat 2023 auf dringendes Ersuchen des Bundesrats die gescheiterte Credit Suisse übernommen. Diese Lösung hat allerdings den Nachteil, dass heute nur noch eine global tätige Schweizer Grossbank besteht. Und diese ist im Fall einer schlechten Führung gefährdet. Ihr Problem ist ihre Grösse. Darum müsste die Schweiz eine Lösung finden, damit ein allfälliger Untergang nicht den Staat mitreisst.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Ein beschaedigtes Schild vor der UBS beim Baerenplatz, am Tag nach der nicht bewilligten Demonstration fuer Gaza, am Sonntag, 12
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

Um dieser Gefahr zu begegnen, hat der Bundesrat Lösungen vorgeschlagen. Die wichtigste davon ist eine viel höhere Eigenkapitaldecke. Damit würde die Bank sicherer. Zudem sollen auch die Auslandstöchter mit 100 Prozent Eigenkapital hinterlegt werden. Doch Banken können nur bestehen, solange sie wettbewerbsfähig sind. Wenn der Konkurrent – beispielsweise eine amerikanische Bank – 6 Prozent Eigenkapital haben muss, ist die UBS nicht mehr konkurrenzfähig. Darum machen sich Investoren und Management der UBS Gedanken, den Standort Schweiz ins Ausland zu verlegen.

Nur löst mehr Eigenkapital das Grundproblem systemrelevanter Banken (too big to fail) nicht. Auch mit mehr Eigenkapital kann die UBS scheitern – und müsste vom Staat gerettet werden, weil sonst der Schaden enorm wäre. Im Fall UBS gäbe es keine andere rettende Schweizer Bank mehr. Bei den Turbulenzen von 2007/2008 sind die Banken, die damals scheiterten, von anderen Banken übernommen worden, ausser der UBS, die Staatsmittel benötigte, diese aber rasch vollumfänglich mit allen Zinsen zum Vorteil der Eidgenossenschaft zurückzahlen konnte. Ich meine, dass jetzt bei den Eigenkapitalvorschriften zu massiv reguliert wird, während das Problem too big to fail ungelöst bleibt.

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