Zwei Tote in Aschaffenburg: War der Täter ein staatenloses Phantom? Das könnte man denken, wenn man das Newsportal Watson liest
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Zwei Tote in Aschaffenburg: War der Täter ein staatenloses Phantom? Das könnte man denken, wenn man das Newsportal Watson liest

Ein zweijähriges Kind und ein 41 Jahre alter Mann starben in einem Park in Aschaffenburg durch die Hand eines 28-jährigen Afghanen, der sich gar nicht mehr in Deutschland hätte aufhalten dürfen. Der Migrant griff eine Gruppe von Kindern mit einem Messer an. Neben den zwei Todesopfern waren zwei Schwerverletzte zu beklagen.

EPA/RONALD WITTEK / Watson
Zwei Tote in Aschaffenburg: War der Täter ein staatenloses Phantom? Das könnte man denken, wenn man das Newsportal Watson liest
EPA/RONALD WITTEK / Watson

Nun ist Bewegung in die deutsche Politik gekommen. CDU-Chef Friedrich Merz will diese Woche im Bundestag eine Verschärfung der Migrationspolitik durchsetzen. Notfalls auch mit Stimmen aus der AfD.

Das Newsportal Watson.ch macht sich deshalb Gedanken darüber, dass die Brandmauer gegen die AfD bröckeln könnte. Mit viel Besorgnis zwischen den Zeilen.

Was den CDU-Kanzlerkandidaten zur Offensive bewogen hat, ist offensichtlich. Die Zahl der tödlichen Attacken von Migranten in Deutschland geht seit langem über das hinaus, was früher gern als «Einzelfall» bezeichnet wurde.

Watson möchte das aber nicht transparent machen. Dort heisst es: «Dann geschah der Messerangriff auf eine Kindergartengruppe im bayerischen Aschaffenburg am letzten Mittwoch».

Geschah? Attacken mit einem Messer «geschehen» nicht wie eine Naturgewalt. Jemand führt sie bewusst aus.

Und wer war es? Das erfährt man hier nicht. Die Rede ist nur von der Nationalität der Opfer: Ein kleiner Junge aus Marokko und ein Mann aus Deutschland. Es gibt keinen einzigen Hinweis auf die Staatszugehörigkeit des Täters und dessen Status in seinem Gastland.

Auch bei der Aufzählung früherer Gewaltverbrechen, von Mannheim über Solingen bis Magdeburg: kein Wort darüber, wer dort mit dem Messer oder einem Auto für Tote gesorgt hatte. Nirgends ist auch nur ansatzweise der Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Gewaltdelikten die Rede.

Es ist ein verzweifelter Versuch, das Offensichtliche einfach auszublenden. Nur dürften die meisten Bürger längst mitgekriegt haben, wo die Gefahr herkommt.

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