Kein Zweifel: «Körpergeruch» ist heute sozial negativ konnotiert, müffelt nach mangelnder Hygiene und prekären Verhältnissen. Dabei war er doch evolutionär unser ganz persönliches (auch sexuelles) Signalsystem. Allerdings steht unser individuelles Duftbukett seit längerem auf ganze andere Weise in Rede: in der Frage, wie sich unsere Ernährung auf den Körpergeruch auswirkt und welche Signale dieser unserem Umfeld sendet. Natürlich hat es dazu schon Untersuchungen gegeben. An der Prager Universität wurde vor bald zwanzig Jahren eine Gruppe Männer über zwei Wochen zielgerichtet mit Fleischspeisen traktiert, die andere Gruppe lebte streng vegetarisch. Nach Ablauf der Testzeit wurd ...