Ans Licht kommt ein Schelmenstück. Als die Alternative für Deutschland (AfD) neulich von der Bundesregierung wissen wollte, welche Vornamen unter den Bezügern von Bürgergeld am häufigsten vertreten seien, gab sie zur Antwort: Auf Rang eins stehe der Vorname Michael. Dann kämen Andreas, Thomas und Daniel. Das klingt alles sehr deutsch. Doch die Regierung trickste dabei. Sie listete Vornamen mit unterschiedlicher Schreibweise einzeln auf. Das hatte besonders für einen Namen Auswirkungen: für Mohammed, den man auch als Mohamed, Mohammad, Mohamad und in zahlreichen weiteren Varianten findet.
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