Generalmajor Eli Zeira durchlief zunächst eine eindrucksvolle und konsequent aufsteigende militärische Laufbahn. Nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg führte er die Fallschirmjäger, leitete zentrale Abteilungen des Generalstabs und diente als Militärattaché in den USA. 1972 übernahm er die Leitung des militärischen Nachrichtendienstes – ein Amt, das sein weiteres Leben prägen sollte, denn nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973 wurde er für das anfängliche Versagen der Armee mitverantwortlich gemacht. Er war fest überzeugt, dass Ägypten und Syrien keinen Krieg wagen würden, solange sie der israelischen Lufthoheit nichts Ebenbürtiges entgegensetzen konnten. ...