In den USA hat der Mord an Charlie Kirk ein politisches Erdbeben ausgelöst oder wurde dafür missbraucht. Anders als nach der Ermordung einer demokratischen Abgeordneten und ihres Ehemanns im Juni rief Donald Trump für den Maga-Influencer ohne gewähltes Amt eine dreitägige Staatstrauer aus und veranstaltete faktisch ein Staatsbegräbnis; den Leichnam liess er im Präsidentenflugzeug nach Hause fliegen. Damit nicht genug, nutzte er den tragischen Tod zu Pauschalangriffen auf die gesamte Opposition und ihre Unterstützer, welche die Grenzen der Demokratie überschreiten. Die Zeitung Republik machte gar den Vergleich mit dem Reichstagsbrand von 1933 und seinen Folgen. Trump verkün ...