Die Geschichte der Beziehung des Menschen zum Wolf zeugt von eigenartiger Ambivalenz. Einerseits ist der Ahnherr des Haushunds, anders als etwa der Bär, von vertrauter Gestalt und als Einzeltier ungefährlich.
Als Regulator von Rot- und anderem Schalenwild ist er zudem dem Förster willkommen. Doch nicht nur, dass er unter Nutztieren erhebliche Schäden anrichten kann, mit seiner Rückkehr in die Schweiz drohen Verödung der Alpweiden und Verlust an Biodiversität.Zugleich zeugt die Präsenz des grossen Beutegreifers in der Literatur, von Märchen und Fabeln bis hin zu Liedern, Gedichten und Romanen, von der Faszination, die er seit jeher auf den Menschen ausgeübt hat. Deren du ...