Der kürzlich veröffentlichte «Bildungsbericht Schweiz 2026» birgt Zündstoff. Während die realen Ausbildungskosten in einem Jahrzehnt um über 30 Prozent gestiegen sind, sinken die schulischen Leistungen unentwegt. Doch statt sich mit den Gründen auseinanderzusetzen, sonnt man sich vielmehr darin, dass der erneute Absturz weniger dramatisch ausfällt als in den Nachbarländern. Anders der scheidende Nidwaldner Bildungsdirektor Res Schmid (SVP). Der frühere Militärpilot blickt deutlich kritischer auf die Entwicklung der Volksschule. Schmid, der im Sommer sein Amt nach sechzehn Jahren abgeben wird, nimmt vor allem die Pädagogischen Hochschulen in die Mitverantwortung. ...