Kunst
Wenn Bilder zurückkehren
Kandinsky, Picasso, Miró et al.: Kunstmuseum Luzern. Bis 2. November
Das Gemälde «Durchgehender Strich» erscheint auf den ersten Blick als farbliches Chaos. Erst bei genauerer Betrachtung ist zu erkennen, wie raffiniert der russische Künstler Wassily Kandinsky das Werk durchkomponiert hat, inklusive eines neckischen Bildes im Bild. «Durchgehender Strich» hängt gegenwärtig zum zweiten Mal in Luzern. Zuerst war es in der Ausstellung «These, Antithese und Synthese» im Jahr 1935 vertreten. Jetzt ist eine Rekonstruktion der damaligen Schau mit rund neunzig Werken wegweisender Künstler des letzten Jahrhunderts zu sehen – von Alberto Giacometti über Fernand Léger bis zu Picasso. Allesamt Künstler also, die damals unter den Nationalsozial ...

