Machmud Achmadinedschad, Sohn eines armen Kesselflickers, hat es mit eisernem Willen, kaltblütigem Handeln, frommen Massnahmen und populistischen Slogans ganz nach oben geschafft. Das Volk wählte ihn zum neuen Präsidenten, weil er versprochen hatte, die islamische Republik Iran zu ihren religiösen und egalitären Ursprüngen zurückzuführen.
Noch nicht einmal im Amt, versetzt Achmadinedschad den Westen allerdings bereits in höchste Aufregung. In Amerika, Österreich, Frankreich und England werden schwerste Vorwürfe gegen ihn erhoben. Er sei Drahtzieher der Besetzung der US-Botschaft in Teheran im Jahre 1979 gewesen, heisst es aus Amerika. Mehrere der damals festgenommenen US-Bürger, ...