Wer das Rührstück der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) verfolgte, die am Montag in Bern das Elend der Sozialhilfebezüger beklagt hat, die seit 2003 auf eine teuerungsbedingte Erhöhung ihrer staatlichen Zuwendungen warteten, hatte wohl einige Mühe, den Fluss seiner Tränen zu unterbinden. Während die ganze Schweiz von einer systematischen Erhöhung der Löhne und Renten profitierte — also drückten die linken Skos-Funktionäre diese Drüsen —, vegetierten die gut 230 000 Bezüger von insgesamt 3,5 Milliarden Franken Steuergeld (das sind, neben Gratismiete und Gratiskrankenkasse, rund 15 000 Franken pro Jahr und Individuum) mit bescheidensten Mitteln am Rand oder gar ...