«Gfrörer» nannte man in der Linthregion früher die Malaria. Sehr treffend, denn mit dem Fieber kommt der Schüttelfrost. Bevor die Linth auf Betreiben des Zürcher Staatsmannes Hans Konrad Escher ab 1807 kanalisiert wurde, erstreckte sich zwischen Zürichsee und Walensee ein Ried, das immer wieder überschwemmt wurde und zum malariösen Sumpf verkam. Das eher vogel- als menschenfreundliche Gebiet seinerseits war entstanden durch die Verlandung des vor tausend Jahren noch intakten Tuggenersees.
So weit im Zeitraffer die Geschichte der Linth und ihrer Meliorierung gemäss den «Glarner Überschreitungen», einem gerade in seiner historischen Kundigkeit sehr empfehlenswerten Wanderführer. ...