Im Oktober 2005 nahm die Berner Polizei in zwei Grosskontrollen insgesamt 33 Drogendealer fest. Laut der Gratiszeitung 20 Minuten gehörten dazu: «28 Schwarzafrikaner, zwei Schweizer, zwei Vietnamesen und ein Italiener». Nichts Neues. Alltag. So weit, so ungut, könnte man meinen.
Nun stieg aber diese als kleine Randnotiz erschienene Meldung doch noch zum Politikum auf. Regte sich vielleicht Empörung über die Dreistigkeit, mit der hierzulande verbotene Substanzen auf der Strasse feilgeboten werden? Oder weil Drogenhändler oft mit Asylpässen ausgestattet sind? Nicht doch. 150 Jahre nach Sigmund Freuds Geburt herrscht stramme Verdrängung vor, was die Ausländerkriminalität betrifft. Un ...