Im März, als alle Welt über Dior-ChefdesiÂgner John Galliano und dessen antisemitische Ausfälligkeiten sprach, ereignete sich während der Prêt-à -porter-Schauen in Paris, unbemerkt von der Öffentlichkeit, ein weiterer Eclat. Nach Ende des als einer der Höhepunkte geltenden Balmain-Defilees wartete das Publikum auf die übliche Verbeugung des Designers – doch Christophe Decarnin erschien nicht, eine Erklärung für sein Fernbleiben wurde nicht geliefert. Tags darauf hiess es von offizieller Seite, er sei zu übermüdet gewesen, während die New York Times vermeldete, dass der Chefdesigner bereits seit zwei ÂMonaten nicht mehr im Amt sei, sondern sich wegen psychischer Probleme in e ...