Der durchschnittliche Schweizer Profipolitiker Peter Bieri, Zuger CVP-Ständerat, rafft pro Jahr um die 350 000 Franken zusammen. Rund 130 000 Franken bringt er als eidgenössischer Parlamentarier mit vier Kommissionssitzen ins Trockene. Den grösseren Rest kramt er, ähnlich wie viele seiner Ratskollegen, mit seinen zwölf Lobbymandaten zwischen Paraplegie, ETH-Institutsbeirat, Viasuisse oder Wärmepumpen-Fördergemeinschaft zusammen.
Nachgerade obszön wird Bieris Abzocke allerdings im Schienenverkehr. Der frühere Landwirtschaftslehrer, als Präsident der ständerätlichen Verkehrskommission bis 2009 ein entscheidender Weichensteller und Geldverteiler, lässt sich gleichermassen von den ...