Schon in fünf Jahren, so warnte kürzlich Walter Steinmann, der Direktor des Bundesamtes für Energie, könnten in kalten Winternächten die Lichter ausgehen, weil in diesem Land zu wenig Strom vorhanden ist. Dagegen wirken die Aussagen der Stromwirtschaft fast beruhigend: «Es wird nicht einfach dunkel – es wird vielleicht häufiger mal dunkel», präzisierte Kurt Rohrbach, der Präsident der Bernischen Kraftwerke, in einem Vortrag. Für ein Land, das wie die Schweiz Planungssicherheit über alles schätzt, sind das erstaunliche Prognosen – und nachdem jahrelang die Energiepolitik allein die Experten erregt hat, ist sie zurück auf der Agenda. Diese Woche hat der Bundesrat eine erste A ...