Die Luzerner Regierung will die Staatskasse mit Bussengeldern aufpolieren. Sie rechnet 2012 mit 22,9 Millionen Franken Einnahmen von Verkehrssündern – gut vier Millionen mehr als im Vorjahr. Die FDP und die SVP kündigen für die bevorstehende Budgetdebatte Widerstand an. Mit Bussgeldern Finanzpolitik zu betreiben, sei Âeine «Frechheit», sagte SVP-Kantonsrat ÂMarcel Omlin der Neuen Luzerner Zeitung.
Dass die Luzerner Strassen neuerdings gefährlicher geworden wären, kann man nicht behaupten. Die jüngsten Zahlen belegen das Gegenteil. Gemäss dem Bundesamt für Statistik passierten 2010 im Vergleich zum Vorjahr weniger Unfälle. Auch die Zahl der Verkehrstoten sank von 22 auf 17. Si ...