Die Schlagzeile des Tages-Anzeigers vom letzten Samstag war fett: «Bürgerliche verfügen über mehr als 80 Prozent der Wahlkampfgelder.» Ausführlich berichtete der Tagi über seine Recherchen, wie viel Geld die Parteien für Wahlwerbung ausgeben. Das Resultat: In sechzehn Zeitungen fanden sich während dreier Wochen Inserate der Parteien SVP, FDP, CVP, BDP und EVP im Gegenwert von 2,36 Millionen Franken. Den grössten Anteil hatte dabei die SVP mit 1,22 Millionen, dann folgte die FDP mit rund 753 000 Franken. Die übrigen Parteien SP, GLP, Grüne brachten es zusammen auf nur 598 000 Franken. Der Unterton der Berichte war unüberhörbar: Die ungleich langen Spiesse seien unhaltba ...