Erst hiessen ÂPlätze mit spektakulärem PanoÂrama Aussichtspunkte. Dann wurden sie in Fotopunkte umbenannt, mit Grund. Denn es wurde meist viel länger geknipst als geschaut, was einigermassen irritierte. Eigentlich blättert man, um nach ErÂinnerungen zu suchen, doch viel häufiger im Gehirn als in Fotoalben. Oder tat es jedenfalls in der Vergangenheit, als man noch Fotos in gebundene Kartonbücher klebte. Dann kam das Internet, und mit ihm fluteten die Selfies unser Leben. Vielleicht liegt es daran, dass mir schon das Betrachten fremder Fotoalben meist nach ein paar Seiten furchtbar langweilig war. Inzwischen sind die Bilder, wenn man jemanden auf Facebook anklickt, so zahlreich, dass ...