Was sind schon 2,3 Billionen Euro Schulden, wenn man sie an der Unvergänglichkeit der italienischen Geschichte misst? In der Hauptstadt Rom kommen und gehen die Regierungen, doch in den unzerstörbaren Ruinen der Antike entwickelt man ein anderes Zeit- und Wirklichkeitsgefühl. Ein Land, eine Zivilisation, die ihren Untergang schon mehrfach überlebte, kann mit Statistiken nicht beunruhigt werden. Und wir müssen begreifen, dass es für uns Nichtitaliener wahrscheinlich unmöglich ist, die Italiener und ihren Staat, der von bösartigen Anwälten kontrolliert wird, wirklich zu verstehen.
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