Am 20. März 2008 ereignete sich das kleine politische Wunder von Bern. Ein Ausschuss wurde aufgehoben. Gegen eine einzige Stimme entschied der Ständerat, auf seine nutzlos gewordene Kommission für öffentliche Bauten (KöB), die mit zwei Alibi-Sitzungen jährlich um die 7500 Franken verbrauchte, zu verzichten. Der Nationalrat sträubt sich bis heute dagegen, seine ebenso überflüssige, aber wesentlich teurere Parallelorganisation zu streichen. Das Büro der Grossen Kammer lehnte den Sparantrag ab.
Die Analyse der Tätigkeit der nationalrätlichen KöB, deren jüngste und inhaltsleere Verlautbarung aus der Mitte des letzten Jahres stammt, zwingt zur Vermutung, dass die dreizehn Mitglied ...